Land + Leute
Fahr mal hin
Reise & Kultur
D 2018
30 Min.
Stereo
16:9
Herbstgold - Unterwegs an der Ruwer
Die nur 49 km lange Ruwer zeigt sich im Herbst von ihrer schönsten Seite. Wenn es in den Weinbergen rumort und der Saft aus den Apfelpressen rinnt offenbart der Fluss seine Schönheit und passiert dabei Bauernland und Weinregionen.
Die Ruwer zeigt sich im Herbst von ihrer spannendsten Seite: Wenn es in den Weinbergen rumort, der Saft aus den Apfelpressen rinnt und das Laub goldgelb leuchtet. Dann offenbart der Fluss seine volle Schönheit. Aber das Ruwertal hat viele Gesichter. Die Ruwer - nur knapp 49 Kilometer lang. Sie entspringt im Hunsrück bei Kell am See und mündet in die Mosel bei Trier. Auf dieser kurzen Strecke passiert sie unterschiedliche Landschaften. Vom stillen Bauernland bis zur belebten Weinregion. Genauso vielfältig sind auch die Menschen am Fluss. Dany Metzdorf bringt Farbe in das ruhige Kell. Bis vor ein paar Monaten gab es kein Café - weit und breit. Seit 2017 aber bereichert ihr Café "Wertvoll" die Region. Wolfgang Pester hat an der oberen Ruwer mit der Niederzerfer Mühle einen neuen Treffpunkt für Pfadfinder:innen aus ganz Deutschland geschaffen. Peter Geiben steht für eine Ruwer, wie die meisten sie kennen. Der Winzer führt sein Weingut schon seit mehr als 40 Jahren. Die Moderne interessiert ihn nicht, er schwört auf die Tradition des Ruwer-Weins - das berühmteste Aushängeschild der Region. Die Ruwer - eine Kulturlandschaft seit den Römern. Das ist das Bild, das viele haben. Aber die Ruwer hat mehr zu bieten als Wein. Die schillernden Facetten des Flusstals sind für manche Überraschung gut.
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