Nazi-Bauwerke: Utopie und Größenwahn - Specials
Staffel 1, Folge 2 | Geschichtsdoku
Zwei gewaltige Verteidigungslinien sollten das Deutsche Reich während des Zweiten Weltkriegs im Westen schützen. Der „Westwall“, oft als „Siegfriedlinie“ bezeichnet, erstreckte sich über Hunderte von Kilometern und sollte einen Angriff der Alliierten auf deutsches Gebiet verzögern. Er bestand aus befestigten Stellungen, Panzermauern, Minenfeldern und Hindernissen aller Art. Die Planung und der Bau waren ein gigantisches Unterfangen, das enorme Ressourcen band. Parallel dazu entstand im Norden die „Atlantikwall“, eine weitere Verteidigungslinie entlang der Küsten Frankreichs, Belgiens und der Niederlande. Dieser Wall sollte eine alliierte Invasion über den Ärmelkanal verhindern. Beide Linien waren Ausdruck des Größenwahns und der militärischen Ambitionen des nationalsozialistischen Regimes. Die Reportage beleuchtet die Geschichte, die Konstruktion und die strategische Bedeutung dieser Bauwerke. Sie zeigt, wie diese Verteidigungslinien das Gesicht der Landschaft veränderten und welche Auswirkungen sie auf die Bevölkerung hatten. Durch Rekonstruktionen, Archivmaterial und Expertenanalysen wird die komplexe Thematik näher erforscht.
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