Drama
Die Unsichtbare
Spielfilm
D/F 2011
ab 12
105 Min. (113 Min.)
Stereo
Dolby Digital
Obwohl die Schauspielstudentin Fine äußerst unsicher ist, vertraut Kaspar Friedmann ihr die Hauptrolle in seiner Inszenierung des Theaterstückes "Camille" an. Fine taucht völlig in die Rolle ein.
'Du bist unsichtbar!' Kann es ein schlimmeres Urteil geben für eine Schauspielstudentin? Fine fehlt es an Selbstvertrauen, um ungeniert die Bühnenbretter zu erstürmen. Da erscheint Kultregisseur Friedmann an der Schule. Er will mit Studenten am großen Theater der Stadt eine Inszenierung des Stückes 'Camille' machen und gibt Fine die erste Hauptrolle in ihrem Leben, was keiner versteht - sie selbst am allerwenigsten. Denn Camille ist so ganz anders: extrem in ihren Äußerungen, laut, aufmüpfig, sexuell hyperaktiv. Fine will Camille so nah wie möglich kommen. Sie begibt sich in die Hände des Regisseurs, der sie durch die Hölle gehen lässt, ohne sie aufzufangen. Ein gefährliches Spiel beginnt, bei dem sie sich selbst zur Feindin wird.
Nach seinem sensationellen Debüt mit "Novemberkind" gelingt Regisseur Christian Schwochow mit dem Psychodrama "Die Unsichtbare" das mitreißende Porträt einer jungen Schauspielstudentin, die für ihre erste Rolle am Theater durch die Hölle geht. Fine (Stine Fischer Christensen) wünscht sich nichts sehnlicher, als endlich gesehen zu werden. Der einsame und besessene Theaterregisseur Kaspar Friedmann (Ulrich Noethen) erkennt das und treibt das schüchterne Mädchen über ihre Grenzen hinweg bis an die Abgründe ihrer eigenen Persönlichkeit. Nicht einmal die Warnungen ihrer Schauspielkollegen (gespielt von einem fantastischen Ensemble junger Bühnenschauspieler), können sie davor bewahren. Doch der Film handelt nicht nur vom Theater. Intensiv, fein beobachtet und zugleich überraschend leicht erzählt er vom Erwachsenwerden, von Träumen, Ängsten und Niederlagen, von Liebe und Familienbünden, dass man Gänsehaut bekommt. Stine Fischer Christensen, geboren 1985, ist eine von Publikum und Kritik hoch gelobte dänische Schauspielerin. Bekannt wurde sie durch die Rolle der Anna in Susanne Biers Familiendrama "Nach der Hochzeit" (2006), für die sie mit den wichtigsten dänischen Filmpreisen als beste Nebendarstellerin ausgezeichnet wurde sowie als "Shooting Star" der Berlinale 2008 gefeiert wurde. Weitere Filme mit ihr sind "Ekko" (2007, Regie: Anders Morgenthaler), "Elser Ikke" (2008, Regie: Mathias Hovgaard), "Goodbye Blue Bird" (2008, Regie Lisa Aschan), "The Wild Swans" (2009, Regie: Githa Norby, Peter Flinth) sowie "Nothing's All Bad" (2010, Regie: Mikkel Munch-Fals). Bei der Uraufführung des Films "Die Unsichtbare" auf dem Internationalen Filmfest in Karlovy Vary im Juli 2011 gab es bereits Standing Ovations, den Preis für die beste Hauptdarstellerin und den Signis Interfilm Award. Das "Lexikon des Internationalen Films" schreibt: "Drama im Theatermilieu, das von einem eindrucksvollen Ensemble, vor allem der hervorragenden Hauptdarstellerin sowie einer stimmigen atmosphärischen Bildsprache lebt.".
Diese und 50.000 weitere Sendungen in
Mitwirkende
Stine Fischer Christensen
Josephine "Fine" Lorenz
Ulrich Noethen
Kaspar Friedmann
Dagmar Manzel
Susanne Lorenz
Christina Drechsler
Jule Lorenz
Ronald Zehrfeld
Joachim
Anna Maria Mühe
Irina
Ulrich Matthes
Ben Kästner
Gudrun Landgrebe
Vera
Corinna Harfouch
Nina
Matthias Weidenhöfer
Christoph Werner
Bernd-Christian Althoff
Olaf
Candy Dee
Monique
Nicole Ernst
Ria
Christian Gaul
Frank
Claudia Geisler-Bading
Gerda
Helena Hentschel
Klara
Johann Jürgens
Nick
Recardo Koppe
Hannes
Amadeus Köhli
Leo
Ferdinand Lehmann
Junge in der U-Bahn
Annette Lober
Nadja
Lilian Mazbouh
Valerie
Adam Nümm
Rico
Annika Olbrich
Pauline
Johanna Penski
Elsbeth
Ilja Pletner
Viktor
Harald Siebler
Stefan
Sabin Tambrea
Konstantin
Marie Rosa Tietjen
Linda
Wojo van Brouwer
Micha
Nele Winkler
Elsa
Olga Wäscher
Anastasia
Christian Schwochow
Regie
Heide Schwochow
written by
Frank Lamm
Kamera
Can Erdogan
Musik
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