Gärten am Golf von Neapel
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Der spektakuläre Garten von Reggia di Caserta, 1751 angelegt von einem bourbonischen König, beeindruckt mit gewaltigen Wasserfällen und einem Skulpturentheater aus weißem Marmor. Im Gassengewirr und im tosenden Verkehr der Altstadt Neapels findet sich ab und zu noch eine gartenhistorische Spezialität dieser Stadt: traumhafte Palmengärten - angelegt auf der ersten Etage eines Palazzo. Bei Sorrent ragt auf schroffen Felsen die Villa Tritone hoch über das Meer. Ihren märchenhaften Garten entwarf William Waldorf-Astoria. Geheimnisvolle, versteckte Wege unter Palmen, jahrhundertealte Cycas, Zypressen und Eukalyptus führen zu archäologischen Schätzen. Ein Abstecher zur Amalfiküste. Nur über einen steilen Fußweg ist die Villa Cimbrone in Ravello erreichbar. Der Weg lohnt sich. Panoramische "Gartenzimmer" und die "Terrasse der Unendlichkeit" geben atemberaubende Blicke auf das Meer frei. Blütenduft und das Farbenschauspiel der Rosen, Hortensien und Glyzinien, panoramische Tempelchen und Skulpturen wie die marmorne Venus in der Höhle bezaubern die Sinne. Und schließlich Capri, ein aus dem Meer schroff aufsteigender Felsen - ein Sehnsuchtsziel. Früh morgens, wenn Gärtner Raffele das Tor öffnet, schläft der Garten der Villa San Michele noch einen Dornröschenschlaf.
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