Solide inszeniertes Märchen ohne Höhen und Tiefen
Märchenfilm
Das Zauberbuch
Spielfilm
D/CZ 1996
Ohne Altersbeschränkung
90 Min. (80 Min.)
Die Hexe Irrfriede, die sich in eine Schönheit verwandelt, stiehlt König Johannes' Zauberbeutel, der die Finanzen im Reich sichert. Der verkleidete Prinz Peter kann der Hexe das Handwerk legen.
27 Jahre hat die Hexe Irrfriede (Mahulena Bocanová) geschlafen, jetzt ist sie hellwach, um finstere Pläne auszuhecken. Durch ihre Kristallkugel sieht Irrfriede, wie König Johannes (Kurt Weinzierl) seinen Zauberbeutel öffnet, dessen unerschöpflicher Geldsegen die Finanzen des Reiches sichert und die Untertanen keine Steuern bezahlen müssen. Diesen Beutel muss Irrfriede haben. Auf ihrem Besen reitet die Hexe ins Schloss, der Raub des Beutels ist ein Kinderspiel. Doch die Zauberin hat sich zu früh gefreut. Der Beutel funktioniert nur mit einem Zauberspruch, der in einen Ring eingraviert ist, den der König stets bei sich trägt. Irrfriede verwandelt sich in eine schöne Frau und begibt sich erneut ins Schloss, wo sie rasch das Vertrauen des Königs erschleicht. Der Diebstahl des Beutels wurde inzwischen bemerkt, Johannes setzt einen hohen Preis für die Wiederbeschaffung aus: seine Tochter, Prinzessin Blanka (Tina Ruland). Die beiden Landstreicher Griffig (Uwe Ochsenknecht) und Pfiffig (Max Tidof) bieten dem König ihre Dienste an, hinterlassen bei ihrer tölpelhaften Suche nach dem Beutel aber nur Chaos. Zu allem Überfluss spukt es im Schloss. In den verzweigten Kaminschächten des Schlosses hält der Herr der Flammen (Miroslav Taborsky) die Koboldin Melusine (Monika Kobrova) gefangen. Der junge Prinz Peter (Sasa Rasilov) aus dem Nachbar-Königreich verkleidet sich als Kaminfeger und besiegt den Herr der Flammen nach aufopferungsvollem Kampf. Von der befreiten Melusine erfährt Prinz Peter, dass die Hexe Irrfriede den Beutel gestohlen hat und es nun auf den Ring des Königs abgesehen hat. Mit einer List gelingt es Prinz Peter, die Hexe zu entlarven. Wutentbrannt verwandelt die Zauberin den jungen Prinzen zu Eis. "Das Zauberbuch" ist ein fantasievoll inszenierter Märchenfilm mit Kurt Weinzierl, Max Tidof, Uwe Ochsenknecht und Tina Ruland. "Das Zauberbuch" ist eine phantasievolle Märchenverfilmung mit liebenswürdig gezeichneten Charakteren. In der Inszenierung von Vaclav Vorlicek, der schon für die Märchenfilm-Klassiker "Drei Haselnüsse für Aschenbrödel" , "Wie man Prinzessinnen weckt", "Der Prinz und der Abendstern", "Das Mädchen auf dem Besenstiel - die Hexe Saxana", "Wie soll man Dr. Mracek ertränken oder Das Ende der Wassermänner in Böhmen", sowie die bekannte Serie "Die schöne Arabella und der Zauberer" und die "Rückkehr der Märchenbraut" verantwortlich zeichnet, spiegelt sich die handwerkliche Sicherheit des renommierten tschechischen Kinderfilms.
Ein konventionelles Filmmärchen, mit den vertrauten thematischen Materialien und der inszenatorischen Routine des renommierten tschechischen Kinderfilms aufbereitet. Neuere Ideen oder Erzählformen sucht man jedoch vergeblich (Lex. des Internat. Films).
Diese und 50.000 weitere Sendungen in
Mitwirkende
Tina Ruland
Prinzessin Blanka
Mahulena Bočanová
Bludimíra
Kurt Weinzierl
King
Uwe Ochsenknecht
Chytrous
Rudolf Hrusínský
Huhla
Miloš Kopecký
Regent
Saša Rašilov
Prinz Peter
Ondřej Vetchý
Prinz Velemir
Petr Nárožný
Doctor
Max Tidof
Bystrous
Werner Abrolat
Spucki
Wolf Ackva
Regent
Václav Jakoubek
Herdsman
Jaroslav Kepka
Borrower
Monika Kobrová
Meluzína
N. Konvalinková
Chamber-maid
Jirí Krytinár
Prskos
Jan Kuzelka
Guard
Ladislav Lakomý
Hofmister
Hans Georg Panczak
Herr der Flammen
Thomas Piper
Brummla
Eva Spoustová
Betka
Ladislav Trojan
Johan
Miroslav Táborský
Ohnivec
Susanne von Medvey
Hexe irrfriede
Simona Stasová
Bludimíra
Josef Vinklář
King
Dana Černá
Blanka
David Schneider
Chytrous
Zdenek Hruska
Bystrous
Václav Vorlíček
Regie
Jarka Kovaríková
screenplay
Miloš Macourek
screenplay
Rudolf Blahacek
Kamera
Petr Hapka
Musik
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