Drama
Idioten der Familie
Spielfilm
D 2018
ab 12
97 Min. (102 Min.)
Stereo
16:9
Die Künstlerin Heli und ihre drei Brüder haben beschlossen, ihre jüngere, geistig behinderte Schwester Ginnie in ein Heim zu geben. Vor dem Umzug kommen alle Geschwister in Helis Haus zusammen.
Die 40-jährige Heli will ein neues Leben beginnen. Sie ist Künstlerin, hat sich die letzten Jahre aber mehr um ihre jüngere, 26 Jahre alte Schwester Ginnie gekümmert, die geistig behindert ist. Jetzt soll Ginnie in ein Heim und ihre drei egozentrischen Brüder Bruno, Tommie und Frederik, die Heli nie eine Hilfe waren, sind damit einverstanden. Bevor Ginnie ins Heim gebracht wird, kommen die Brüder noch einmal zu Besuch, um im idyllischen Häuschen am Rande Berlins Zeit mit ihrer kleinen Schwester zu verbringen, der auf den ersten Blick ihre geistige Behinderung nicht anzusehen ist. Sie erleben das "Nesthäkchen" als unberechenbares "Biest" und kommen sich in dem Durcheinander näher als erwartet. Unter den bürgerlichen Geschwistern brechen sich aufgestaute Emotionen Bahn und nicht alle sind noch einverstanden damit, dass Ginnie ins Heim soll. Die Sehnsucht, eine echte Familie sein zu können, ist groß.
Der in Tschechien geborene Regisseur und Drehbuchautor Michael Klier floh 1947 gemeinsam mit seiner Familie in die sowjetische Besatzungszone und anschließend in die Bundesrepublik. Dort machte er zunächst eine Ausbildung zum Theatermaler und begann anschließend sein Studium in Berlin. Für seinen Film "Ostkreuz" (1991) erhielt Klier unter anderem den Bayerischen Filmpreis, den bronzenen Grimme-Preis und den Regie-Förderpreis auf dem Filmfest München.
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Mitwirkende
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