Melodram
Das Phantom der Oper
Spielfilm
USA 1925
Ohne Altersbeschränkung
95 Min. (93 Min.)
Pro Tipp
Premiere
Stereo
16:9
Originaltitel: The Phantom of the Opera
Die Pariser Opéra Garnier birgt ein dunkles Geheimnis. Tief unter ihren prunkvollen Sälen, in einem Labyrinth aus Gängen und Gewölben, lebt ein entstelltes Wesen, das sich als "Phantom" einen Namen gemacht hat.
Die prachtvolle Pariser Opéra Garnier birgt ein dunkles Geheimnis. Tief unter ihren prunkvollen Sälen, in einem Labyrinth aus Gängen und Gewölben, lebt ein entstelltes Wesen, das sich als "Phantom" einen Namen gemacht hat. Niemand hat es je gesehen, doch seine Präsenz ist allgegenwärtig, sei es durch rätselhafte Botschaften, verschwundene Gegenstände oder die plötzliche Karriere der jungen Sängerin Christine Daaé. Sie verdankt ihm ihren Aufstieg, doch der Preis ist hoch: Das Phantom verlangt ihre Liebe und Treue. Christine, hin- und hergerissen zwischen Furcht und Faszination, folgt dem Phantom in seine unterirdische Welt. Vorlage des Films ist der 1910 erschienene französische Roman "Le Fantome de l'Opéra" von Gaston Leroux. Leroux ließ sich von der Baugeschichte der Pariser Opéra Garnier inspirieren. Die Pariser Oper zählt in der Tat 17 Stockwerke, ein Drittel davon unterirdisch. In der Zeit der Pariser Commune diente der Rohbau mit seinen Kellern der Unterbringung von Waffen und Gefangenen. 1896 fiel ein Teil des sieben Tonnen schweren Kronleuchters in den Zuschauerraum. Auch der unterirdische Fluss befand sich tatsächlich unter der Oper. Die Entwürfe des Filmarchitekten Ben Carré gehen auf originale Bauzeichnungen für die Pariser Oper zurück, wo Carré selbst als Bühnenbildner gearbeitet hatte. Er schafft es, für den Film ein düsteres Labyrinth von Treppen, Gängen und Nischen zu schaffen, in denen sich das Grauen glaubhaft einnistet.
Mehr Melodram als Horrorfilm, das Spannung mit intensiven, klug berechneten Bildkompositionen schafft. Trotz überdeutlicher Altersspuren - die Anklänge an expressionistische Kulissen sind oberflächlich, das Maskenbild wirkt überholt - ein reizvoller Film, vor allem im Vergleich zu späteren, oft zu grausigen Verfilmungen der klassischen Gruselgeschichte (Lex. des Internat. Films).
Diese und 50.000 weitere Sendungen in
Mitwirkende
Lon Chaney
Erik, das Phantom
Mary Philbin
Christine Daae
Norman Kerry
Raoul de Chagny
Arthur Edmund Carewe
Ledoux
Gibson Gowland
Simon
John St. Polis
Comte Philip de Chagny
Snitz Edwards
Florine Papillon
Virginia Pearson
Carlottas Mutter
Olive Ann Alcorn
La Sorelli
Betty Allen
Ballerina
Betty Arthur
Ballerina
Joseph Belmont
Stage Manager
Alexander Bevani
Mephistopheles
Earl Gordon Bostwick
Bit Part
Ethel Broadhurst
Ballerina
Edward Cecil
Faust
Ruth Clifford
Ballerina
Chester Conklin
Orderly
Roy Coulson
The Jester
Bruce Covington
M. Moncharmin
Ward Crane
Count Ruboff
George Davis
Guard at Christine's Door
Juan De Mora
Schauspieler
Madame Fiorenza
Mme. Giry - Keeper of the Box
Alan George
Schauspieler
Cesare Gravina
Manager
William Humphrey
M. Debienne
Carla Laemmle
Prima Ballerina
Rupert Julian
Regie
Frank M. McCormack
uncredited
Milton Bridenbecker
Kamera
Virgil Miller
Kamera
Charles Van Enger
Kamera
Joseph Carl Breil
Musik
Roy Budd
Musik
Carl Davis
Musik
Gustav Hinrichs
Musik
Gabriel Thibaudeau
Musik
Rick Wakeman
Musik
Sam Perry
Musik
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