Zeitgeschichte
Apokalypse: Der Kalte Krieg
Staffel 1, Folge 1 von 6
Reportage
F 2019
ab 12
50 Min. (56 Min.)
Bipolare Welt
Originaltitel: Apocalypse: War of Worlds
Das Ende des Zweiten Weltkriegs markiert das Ende einer düsteren Ära offener Gewalt. Doch an ihre Stelle tritt der "Kalte Krieg" zwischen den Westalliierten und der Sowjetunion.
Sommer 1945: Mit der Kapitulation des Deutschen Reiches und des japanischen Kaiserreichs ist der Zweite Weltkrieg beendet. Doch die Freude über den schwer errungenen Sieg währt auf Seiten der Westalliierten nur kurz. Briten und US-Amerikaner sind besorgt über den unverhohlenen Expansionskurs ihres Kriegsverbündeten Stalin. Ostpolen und das Baltikum werden unter seiner Ägide Teil der UdSSR; in den von der NS-Herrschaft befreiten Staaten Osteuropas fördert Stalin den Aufstieg moskautreuer kommunistischer Regime. Es ist der Beginn des Kalten Krieges, der die zweite Hälfte des 20. Jahrhunderts prägen wird.
Im Sommer 1945 sind Nazideutschland und das japanische Kaiserreich endgültig besiegt. Von den zwei aggressiven und mörderischen Regimen geht keine Gefahr mehr aus - doch das heißt auch, dass im weltweiten Machtpoker die Karten neu gemischt werden. Während im vom Krieg verwüsteten Europa der Wiederaufbau beginnt, werden aus einstigen Verbündeten erbitterte Gegner. Es dauert nicht lange, bis sich mitten in Europa der "Eiserne Vorhang" senkt, der zwei neu formierte Machtblöcke voneinander trennt: Auf der einen Seite stehen die UdSSR und die von ihr nach Kriegsende errichteten Satellitenstaaten Ost- und Mitteleuropas, die sich 1955 mit dem Warschauer Pakt zu einem militärischen Beistandsbündnis zusammenschließen. Auf der anderen Seite bilden die USA und ihre Verbündeten ein Gegengewicht, das mit der Gründung des Verteidigungsbündnisses NATO bereits ab 1949 auch eine militärische Komponente umfasst. Es ist der Beginn des "Kalten Kriegs", in dem sich die Ideologien von demokratisch gezähmtem Kapitalismus im Westen und der sozialistischen Einparteiendiktaturen im Osten unversöhnlich gegenüberstehen. Zwar bleibt eine direkte militärische Konfrontation zwischen den USA und der UdSSR aus - allerdings liefern sie sich in den folgenden Jahrzehnten erbitterte Stellvertreterkriege, sei es in Korea, Vietnam oder Afghanistan. Fünfzig Jahre lang bemühen sich die Strategen beider Seiten, die Oberhand zu gewinnen, und mehr als einmal droht aus dem kalten ein heißer Krieg zu werden. Auf dem Spiel steht nichts Geringeres als der Fortbestand der Menschheit, denn die wachsenden Atomwaffen-Arsenale der Supermächte USA und UdSSR reichen aus, um die Erde gleich mehrfach zu zerstören.
Diese und 50.000 weitere Sendungen in
Mitwirkende
Mathieu Kassovitz
Erzähler
Joseph Stalin
Himself
Rudolf Nureyev
Himself
Harry S. Truman
Himself
Winston Churchill
Himself
Andrei Gromyko
Himself
Charles de Gaulle
Himself
Chi Minh Ho
Himself
Zedong Mao
Himself
Lavrenti Beria
Himself
James Byrnes
Himself
Vyacheslav Molotov
Himself
Harry H. Vaughan
Himself
Charles Bohlen
Himself
James K. Vardaman Jr.
Himself
Charles Griffith Ross
Himself
Eliette Level
Herself
Philippe Leclerc de Hauteclocque
Himself
Douglas MacArthur
Himself
Jacques Massu
Himself
Nguyen Giap Vo
Himself
Thi Binh Nguyen
Himself
Jean Sainteny
Himself
Thierry d'Argenlieu
Himself
Claude Guioneau
Himself
Mady Moreau
Herself
William Lyon Mackenzie King
Himself
Trygve Lie
Himself
Daniel Costelle
Regie
Isabelle Clarke
Regie
Kevin Accart
Drehbuch
Mickaël Gamrasni
Drehbuch
Kenji Kawai
Musik
37306887