Heftig: Kevin ist hier nicht allein zu Haus
We Need to Talk About Kevin
Drama
Eva Khatchadourian trägt eine schwere seelische Last. Ihr Sohn Kevin ist im Gefängnis, nachdem er an seiner Schule ein Massaker begangen hat. Eva, früher erfolgreiche Reisejournalistin, wohnt alleine in einem heruntergekommenen Haus und arbeitet in einer kleinen Reiseagentur. Sie lebt in derselben Kleinstadt, in die sie damals auf Drängen ihres Mannes Franklin aus New York gezogen ist und in deren Schule auch das Unglück passierte. Eva erinnert sich an Kevins Kindheit zurück, während sie versucht, mit den Anfeindungen der Nachbarn zurechtzukommen, die sie als Mutter eines Mörders ächten. In Rückblenden wird die schwierige Mutter-Kind-Beziehung erzählt. Schon in der Schwangerschaft spürt man bei Eva eine Art Unbehagen. Als Baby treibt Kevin sie mit seinen Schreiattacken in den Wahnsinn, als Kleinkind widersetzt er sich dem Toilettentraining, weist Evas unbeholfene Zeichen der Zuneigung zurück und zeigt an nichts Interesse. Evas Befremdung und Überforderung und Kevins eigenartige Distanziertheit verhindern, dass sie eine Bindung zu ihrem Sohn aufbaut. Auch nach der Geburt des zweiten Kindes, Celia, verbessert sich die Situation nicht. Während Eva sich über Kevins mangelnde Empathie und seine Zerstörungslust besorgt zeigt, findet Franklin Ausreden für sein Verhalten.
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