Märchenfilm
Frau Holle
Spielfilm
DDR 1963
Ohne Altersbeschränkung
58 Min. (59 Min.)
Marie, die im Gegensatz zu ihrer faulen Schwester, fleißig der Mutter im Haushalt hilft, fällt in einen Brunnen und begegnet in einem Traumland der netten Frau Holle, der sie fortan zur Hand geht.
Eine Witwe hat eine hässliche, faule Tochter und eine fleißige, schöne Stieftochter. Während erstere sich in ihrer Faulheit sonnt, muss die Stieftochter alle Arbeit verrichten. Als ihr eine Spule in den Brunnen fällt, muss sie hineinspringen, um sie wieder herauszuholen. Marie landet auf einer schönen Wiese. Auf der wandert sie fort und kommt zu Frau Holle, wo sie jeden Morgen die Betten kräftig schüttelt, damit es auf der Erde schneit. Als sie wieder nach Hause möchte, wird sie für ihre fleißige Arbeit reich mit Gold gesegnet. Die neidische Stiefschwester will es ihr gleichtun und springt ebenfalls in den Brunnen. Da sie aber unfreundlich und faul ist, wird sie zur Strafe mit Pech überschüttet. Nach dem gleichnamigen Märchen der Brüder Grimm Regisseur Gottfried Kolditz fand für das Märchen von "Frau Holle" eine neue interessante Gestaltungsform. Die wunderbaren Farben und die einfühlsame Musik lassen den Film noch heute zu einem visuellen Erlebnis werden. Karin Ugowski debütierte in diesem Märchenfilm vor der Kamera und wurde im DEFA-Kinderfilm für einige Jahre die "Prinzessin vom Dienst". ("Die goldene Gans", "König Drosselbart")
Märchenfilm, der nicht nur von Frau Holle und ihrem Einfluss auf die Geschicke der Menschen erzählt, sondern auch von einem verzweifelten Mädchen, das sich wegen ungerechter Behandlung in einen Brunnen stürzt. Eine bewusst stilisierte Studioproduktion.(Lex. des Internat. Films).
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Mitwirkende
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