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Wirtschaft + Konsum
Iranische Schlupflöcher - wie Sanktionen über Österreich umgangen werden Der oberste Führer im Iran heißt weiterhin Khamenei. Mojtaba Khamenei, der 56jährige Sohn von Ali Khamenei, wurde Anfang der Woche offiziell bestätigt. Eine Entscheidung mit Ansage: geht es nach den Machthabern in Teheran, dann wird es keinen Regimewechsel geben. Seit über 40 Jahren ist der Iran mit Wirtschaftssanktionen belegt. Viele Menschen haben in dieser Zeit Schlupfwege gefunden, die sie nach wie vor verwenden, um überhaupt Handel treiben zu können. Aber auch die Machthaber rund um den neuen Führer nutzen Schleichwege, um Geld aus dem Land zu bekommen und Visa für Regimetreue zu beschaffen - und diese Spuren führen bis nach Österreich. Bericht: Hans Hrabal, Lisa Lind Transparenz am Teller - warum die Gastronomie die Herkunftskennzeichnung fürchtet Nach jahrzehntelangen Verhandlungen war es vor zwei Monaten so weit: Die Mercosur-Staaten aus Südamerika und die EU einigen sich auf ein Freihandelsabkommen. In der heimischen Landwirtschaft wächst seitdem die Sorge vor der Konkurrenz aus Südamerika, denn künftig könnte damit noch mehr ausländisches Fleisch auf den Tellern landen - vor allem in der Gastronomie. Viele Landwirte fordern deshalb einmal mehr eine verpflichtende Herkunftskennzeichnung in Restaurants. Doch Gastronomie-Vertreter bremsen und warnen vor ausufernder Bürokratie. Ist die Furcht vor dem Verwaltungsaufwand tatsächlich der Grund für die Blockade oder haben auch die Gastronomen vorrangig Sorge um ihren Profit? Bericht: Matthias Linke Preis des Erfolgs - Irland als Profiteur der Tech-Riesen Der keltische Tiger - diesen Namen hat sich das wirtschaftliche Wunderland Irland erneut verdient. Die meisten EU-Länder können von einem Wirtschaftswachstum von über 10% im vergangenen Jahr nur träumen. Internationale Tech-Konzerne und ihre Europazentralen in Dublin sind hauptverantwortlich für das hohe Wachstum. Dass sie ihre Europa-Profite meist in Irland versteuern, bringt dort sprudelnde Steuereinnahmen, während andere EU-Länder meist durch die Finger schauen. Dabei hat Irland auf Druck von OECD und EU inzwischen einige der größten Steuerschlupflöcher geschlossen. Doch Dublins Wirtschaftswunder hat auch Schattenseiten. Bericht: ORF Korrespondent Jörg Winter
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