Naive Piratenmalerei
Der größte aller Freibeuter
Piratenfilm
In der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts machen zahllose Piraten die Weltmeere unsicher. Einer von ihnen ist der galante Jeffrey Brook (Robert Woods). Neben reich beladenen Fregatten erobert er mit Vorliebe die Herzen schöner Frauen. Unglücklicherweise hat er sein Schiff beim Kartenspiel verloren. Also lässt der trickreiche Gauner sich kurzerhand verhaften, nur um beim Transport zu einer Gefängnisinsel auszubrechen und das Schiff in seine Gewalt zu bringen. In der folgenden Zeit kapert er mit seiner bunten Truppe zahllose Schiffe und avanciert zu einem der berüchtigtsten Korsaren der Karibik. Franzosen, Engländer, Spanier und Portugiesen setzen eine hohe Belohnung auf seinen Kopf aus. Beim Landgang auf einer Antilleninsel wird Brook von einer verführerischen Schönen in die Falle gelockt: Der englische Offizier Jackson (Armando Calvo) nimmt ihn gefangen, unterbreitet ihm jedoch ein Angebot. Der Piratenführer soll den Engländern dabei helfen, Gold und Waffen aufzutreiben, um die Bevölkerung der umliegenden Inseln zu einem Aufstand gegen die Portugiesen zu bewegen. Zwar kann der Korsar sich einmal mehr befreien, dennoch lässt er sich freiwillig auf ein Bündnis mit Jackson ein. Damit verfolgt er allerdings ein ganz eigenes Ziel: Brook will sich einen Goldschatz unter den Nagel reißen, der im Fort der Portugiesen lagert. Antonio Mollica inszenierte unter seinem Pseudonym Tony Mulligan einen farbenprächtigen Piratenfilm. In der Hauptrolle als sympathischer Pirat mit viel Charme ist der US-Amerikaner Robert Woods zu sehen, der in den 1960er-Jahren in vielen Italowestern mitspielte. Kameramann Emilio Foriscot zählt mit über 100 Filmen zu den meist beschäftigten Kameramännern Italiens und fotografierte unter anderem Italowesternklassiker wie "Von Angesicht zu Angesicht" und "Bandidos" sowie den Thriller "Der Killer von Wien". Auch Komponist Angelo Francesco Lavagnino zählt zu den bekanntesten Filmmusikern Italiens mit über 200 komponierten Filmmusiken, darunter auch die zu Sergio Leones Regiedebüt "Der Koloss von Rhodos".
Diese und 50.000 weitere Sendungen in
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