Mythos - Die größten Rätsel der Geschichte
Staffel 2, Folge 5 | Geschichtsdoku
Durch einen Fluch oder Zauber verwandelt sich ein Mensch in eine gefährliche Bestie: Woher kommt der Glaube an den uralten Mythos vom Werwolf? Die Wurzeln dieser Vorstellung reichen weit zurück in die Antike. Bereits bei den Griechen und Römern finden sich erste Berichte über Menschen, die sich in Wölfe verwandeln können. Ein zentrales Motiv ist dabei die Verbindung von Mensch und Tier, die in vielen Kulturen eine besondere Bedeutung hat. Im Mittelalter verstärkte sich der Glaube an den Werwolf durch die Angst vor dem Unbekannten und die Verfolgung von Hexen und Ketzerischen. Besonders in ländlichen Regionen kursierten Geschichten über blutrünstige Kreaturen, die Dörfer heimsuchten. Die Motive und Ängste hinter dem Werwolf-Mythos sind bis heute wirksam und spiegeln menschliche Urängste vor der eigenen animalischen Seite und der Kontrollverlust wider.
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