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#SRFglobal
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CH 2021
30 Min.
Die liebe Not mit dem Helfen
Weltweit wird mehr für internationale Hilfe ausgegeben als je zuvor. Es ist ein Milliardengeschäft. Doch Kritikerinnen und Kritiker sagen, viele Hilfsgelder würden falsch eingesetzt und seien sogar kontraproduktiv. "#SRFglobal" geht den Vorwürfen auf den Grund.
Dass es viel Leid und Elend gibt auf der Welt, ist unbestritten. Umstritten ist aber, was gute Hilfe ausmacht - und ob all die Gelder überhaupt helfen. In der Kritik steht zum Beispiel die Jemen-Hilfe: Von ihr würden Kriegsfürsten mehr profitieren als die Zivilbevölkerung, Lebensmittellieferungen zerstörten die lokale Landwirtschaft. Das sagt der Princeton-Historiker Asher Orkaby, der selber jemenitische Wurzeln hat. Für Jessica Alexander von der Nachrichtenagentur "The New Humanitarian" ist der Jemen kein Einzelfall, auch andere Länder seien von Hilfsgeldern abhängig geworden. Der Kritik stellt sich in der Sendung "#SRFglobal" Peter Maurer, der Präsident des Internationalen Komitees vom Roten Kreuz (IKRK). Sebastian Ramspeck diskutiert mit ihm über Vorschläge, wie die internationale Hilfs-Maschinerie reformiert werden könnte.
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