Märchenfilm
Schneewittchen
Spielfilm
DDR 1961
Ohne Altersbeschränkung
60 Min. (63 Min.)
Die böse Stiefmutter versucht immer von neuem, das schöne Schneewittchen zu töten. Doch der Jäger und die sieben Zwerge retten das schöne Kind. Und der Prinz macht Schneewittchen zu seiner Frau.
Aus Eifersucht und Neid will die böse Königin ihre Stieftochter Schneewittchen aus dem Weg schaffen lassen. Der Jäger jedoch lässt das Mädchen im Wald laufen. Schneewittchen gelangt zu den sieben Zwergen und findet freundliche Aufnahme. Als die Königin durch ihren Spiegel davon erfährt, will sie Schneewittchen selbst beseitigen. Das freundliche und hilfsbereite Schneewittchen wird von allen am Hofe gemocht. Nur die eitle Stiefmutter, geplagt von Eifersucht und Neid, verfolgt das Mädchen mit Hass. Als ihr Zauberspiegel eines Tages verkündet, nicht mehr sie, die Frau Königin, sondern Schneewittchen sei jetzt die Schönste im Lande, beschließt sie dessen Tod. Der Jäger soll im Wald das grausame Werk vollbringen. Aus Mitleid lässt er jedoch das Mädchen laufen. Schneewittchen gelangt zu den sieben Zwergen und findet bei ihnen liebevolle Aufnahme. Bald erfährt die Königin durch ihren Spiegel davon. Außer sich vor Zorn, will sie Schneewittchen nun selbst töten. Verkleidet und mit todbringenden Geschenken macht sie sich auf den Weg und überlistet die Arglose. Beim dritten Versuch gelingt ihr schließlich die Tat. Zweimal können die Zwerge Schneewittchen retten, beim dritten Mal erwecken dann die Liebe des jungen Königs und die Tollpatschigkeit eines Sargträgers das Mädchen wieder zum Leben. Die Hochzeit folgt auf dem Fuße - und natürlich wird auch die böse Stiefmutter eingeladen, die vor lauter Angst aber die Flucht ergreift. Die Filmadaption des beliebten Märchens hält sich eng an die literarische Vorlage. Allerdings lernt der Königssohn Schneewittchen schon am Beginn der Geschichte kennen, und am Ende gibt es für die böse Stiefmutter kein grausames Ende - sie wird einfach ausgelacht.
Es war einmal eine schöne Königstochter, die man Schneewittchen nannte. Ihre Haut war so weiß wie Schnee, ihre Wangen so rot wie Blut und ihr Haar so schwarz wie Ebenholz. Nun war aber ihre Mutter gestorben und der König nahm sich eine neue Frau. Die war gar stolz und eitel und duldete keine Schönere im Land. Als aber Schneewittchen heranwuchs und schöner wurde als ihre Stiefmutter, befahl diese einem Jäger, das Kind im Wald zu töten. Der Jäger hatte Erbarmen und ließ das Mädchen laufen. Der Königin erzählte er, dass er ihren Befehl ausgeführt hätte. Schneewittchen kam zu den sieben Zwergen, die sie freundlich aufnahmen und vor der Königin warnten, die sicher auf Rache sinnen würde, wenn sie erführe, dass der Jäger gelogen hatte. Der Zauberspiegel an der Wand, den die Königin täglich befragte, wer die Schönste im ganzen Land sei, sagte ihr, wo Schneewittchen zu finden war. Als alte Frau verkleidet, versuchte nun die Königin, sich Schneewittchen zu nähern, um sie zu töten. Beim dritten Mal gelang ihr das schreckliche Vorhaben. Mit einem vergifteten Apfel schien sie erfolgreich zu sein. Schneewittchen aß davon und fiel wie tot zu Boden. Die Zwerge legten das Mädchen, da es noch so schön aussah, als sei es am Leben, in einen gläsernen Sarg. Ein Prinz, der des Weges kam, verliebte sich in die Schönheit und bat die Zwerge um den Sarg. Beim Transport zum Schloss des Prinzen stolperten die Träger und das giftige Apfelstück, das Schneewittchen noch immer nicht ganz verschluckt hatte, fiel heraus und sie kam wieder zu sich. Glücklich führte der Prinz das Mädchen auf sein Schloss. Als die Königin davon erfuhr, zersprang ihr böses Herz und sie fiel tot um.
Diese und 50.000 weitere Sendungen in
Mitwirkende
Doris Weikow
Snow White
Marianne Christina Schilling
Evil Queen
Wolf-Dieter Panse
Prince
Harry Hindemith
Royal Huntsman
Steffie Spira
Old Crone
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Georg Irmer
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Fred Delmare
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Willi Scholz
Huckepack
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Fredy Barten
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Horst Buder
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Hans-Joachim Engelmann
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Walter E. Fuss
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Hanna Rieger
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Fritz Schlegel
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Kurt Sperling
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Georg Thieß
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Arno Wyzniewski
Schauspieler
Gerry Wolff
Narrator
Gottfried Kolditz
Regie
Günter Kaltofen
Drehbuch
Erwin Anders
Kamera
Siegfried Tiefensee
Musik
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