Fantasyfilm
Das Schulgespenst
Spielfilm
DDR 1987
ab 6
80 Min. (81 Min.)
16:9
Die zehnjährige Schülerin Carola Huflattich mag an der Schule eigentlich nur die Pausen und den Sportunterricht. Sie wünscht sich mehr Spaß und erfindet deshalb ein Gespenst, mit dem sie die Rollen tauscht.
Die zehnjährige Carola Huflattich mag in der Schule nur Sport und die Pausen. Sie erfindet den Weltgespenstertag und ein Gespenst, mit dem sie die Rollen tauscht. In Gestalt von Carola zeichnet sich das Gespenst durch Fleiß und gute Schulleistungen aus. Doch als Carola wieder Carola und kein Gespenst mehr sein möchte, gibt es Probleme. Abenteuerlust, Fantasie, Kameradschaftlichkeit, Mut und Selbstbehauptung. Das sind die Stärken der zehnjährigen unangepassten Schülerin Carola Huflattich. An der Schule mag sie eigentlich nur die Pausen und den Sportunterricht, weil sie dort ihre Stärken ausspielen kann. In den restlichen Fächern lässt sie gern ihren besten Kumpel Willi für sich arbeiten. Carola erfindet den Weltgespenstertag und ein Gespenst, mit dem sie die Rollen tauscht. In Gestalt von Carola zeichnet sich das Gespenst durch Fleiß, Ordnung und gute Schulleistungen aus. Doch als Carola wieder Carola und kein Gespenst mehr sein möchte, gibt es Probleme. Frei nach einer Vorlage des renommierten Kinderbuchautors Peter Abraham fand mit der jungen Hauptfigur Carola Huflattich in "Das Schulgespenst" ein Mädchen fernab jeglicher Klischees den Weg auf die Kinoleinwand. Unangepasst, fast "rüpelhaft" wie ein Klassenkamerad feststellt, bestreitet sie ihren Alltag. Sie scheut sich nicht in großer Runde ungewöhnliche Fragen zu stellen, die zu Diskussionen anregen können - "Warum heißt es eigentlich Muttersprache und nicht Vatersprache?" Regisseur Rolf Losansky verschrieb sein filmisches Werk fast ausschließlich Produktionen für ein kindliches und jugendliches Publikum. Auf diesem Gebiet zählt er zu den herausragenden Regisseuren der gesamtdeutschen Filmgeschichte. Immer wieder gelang es ihm, fantasievolle und poetische Geschichten für Kinder zu inszenieren, die ohne Gewalt auskommen, dafür aber mit viel Witz aufwarten und zum Träumen einladen. "Wer Fantasie verkümmern lässt, dem wird es auch in späteren Jahren an Schöpfertum und Begeisterung fehlen", sagte Losansky einmal in einem Interview. Eine Art Credo für sein Gesamtwerk.
Sympathischer Kinderfilm, der sich ganz auf die Alltagssituationen und Fantasien junger Zuschauer einlässt und diese zu einer humorigen und trickreichen Geschichte verbindet, in der die Erwachsenen, trotz ihrer Schwächen, nie denunziert werden (Lex. des Internat. Films).
Diese und 50.000 weitere Sendungen in
Mitwirkende
Dietmar Richter-Reinick
Vater Huflattich
Karin Düwel
Lehrerin Prohaska
Inge Noack
Frau Perleberg
Evamaria Bath
Frau Miller
Elvira Schuster
Frau Neuenhagen
Gertraud Kreissig
Frau Potter
Jörg Panknin
Anton
Martina Eitner-Acheampong
Martina
Andrea Held
Andrea
Nicole Lichtenheldt
Carola Huflattich
Ricardo Roth
Willi Neuenhagen
Rolf Ludwig
Paul Potter
Carl Heinz Choynski
Gustav Miller
Axel Wandtke
Max Huflattich
Barbara Dittus
Mutter Huflattich
Alexander Preißel
Stefan
Jana Riebesel
Daniela
Karin Beewen
Verkäuferin
Wilfried Pucher
Kehrmaschinenfahrer
Walfriede Schmitt
Schuldirektorin
Günter Schubert
Sportlehrer
Ruth Kommerell
Nachbarin
Daniela Schalau
Erste Schülerin
Nina-Patrizia Lutze
Zweite Schülerin
Jana Schädler
Dritte Schülerin
Jörg Schönnagel
Erster Schüler
Giso Dorst
Zweiter Schüler
Thorsten Kuphal
Dritter Schüler
Brigitte Beier
Erste Kundin
Rolf Losansky
Regie
Peter Abraham
Drehbuch
Helmut Grewald
Kamera
Reinhard Lakomy
Musik
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