Französisches Model-Drama mit Brigitte Bardot
Drama
Privatleben
Spielfilm
F/I 1962
ab 16
95 Min. (103 Min.)
Pro Tipp
Originaltitel: Vie privée
Jill wird in Paris als Fotomodell entdeckt und avanciert auch beim Film schnell zum Star. Doch der Preis für Bekanntheit und Ruhm ist hoch. Sie gerät in eine emotionale Krise und versucht, sich das Leben zu nehmen.
Die wohlerzogene Jill, die mit ihrer Mutter in Genf lebt, fährt mit einem ihrer Tanzpartner nach Paris. Dort arbeitet sie zunächst als Fotomodell für eine Modezeitschrift, dann geht sie zum Film und wird ein gefeierter Star. Fortan wird sie auf Schritt und Tritt von Journalisten verfolgt, für ein Privatleben bleibt da kein Freiraum mehr. Die junge Jill lebt mit ihrer Mutter ein sorgenfreies Leben am Genfer See. Sie schwärmt für den Journalisten und Regisseur Fabio, doch der beachtet sie nicht. Enttäuscht begleitet Jill einen Freund nach Paris. Dort wird sie als Fotomodell entdeckt und avanciert auch beim Film schnell zum umjubelten Star. Doch der Preis für Bekanntheit und Ruhm ist hoch. Jill wird auf Schritt und Tritt von Reportern und Fotografen verfolgt, und ihr Privatleben wird gnadenlos vor der Öffentlichkeit ausgebreitet. Aber auch die hemmungslosen Sympathiebekundungen ihrer Fans zerren an den Nerven der jungen Frau. Jill gerät in eine emotionale Krise und versucht, sich das Leben zu nehmen. In dieser Situation trifft sie ihre Jugendliebe Fabio wieder, der ihr seine Hilfe anbietet. Doch die Katastrophe ist nicht mehr abwendbar. In "Privatleben" zeigt Regisseur Louis Malle, wie schwer das Leben der Stars auf der Flucht vor den Paparazzi sein kann. Das Drehbuch greift die eigenen Erfahrungen Brigitte Bardots auf und ist fast eine Art Selbsttherapie der Hauptdarstellerin. Das "Lexikon des Internationalen Films" schreibt: "Der formal bemerkenswerte Film huldigt einem damals neuartigen Bardot-Mythos: Indem er die Skandal-Heldin zum Opfer der sensationsgierigen Gesellschaft erklärt, verkündet er ihre persönliche Unschuld."
Der formal bemerkenswerte Film huldigt einem damals neuartigen Bardot-Mythos: Indem er die Skandal-Heldin zum Opfer der sensationsgierigen Gesellschaft erklärt, verkündet er ihre persönliche Unschuld (Lexikon des Internat. Films).
Diese und 50.000 weitere Sendungen in
Mitwirkende
Brigitte Bardot
Jill
Marcello Mastroianni
Fabio Rinaldi
Nicolas Bataille
Edmond
Jacqueline Doyen
Juliette
Eléonore Hirt
Cécile
Ursula Kubler
Carla
Gregor von Rezzori
Gricha
Dirk Sanders
Dick
Paul Sorèze
Maxime
Gloria France
Anna
Antoine Roblot
Alain - le photographe
Jeanne Allard
la femme de ménage
Jean-Claude Brialy
le narrateur
Isarco Ravaioli
Schauspieler
Simonetta Simeoni
Schauspieler
Louis Malle
Regie
Jean-Paul Rappeneau
screenplay
Jean Ferry
screenplay
Henri Decaë
Kamera
Fiorenzo Carpi
Musik
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