Packendes Flüchtlings-Drama im 2. Weltkrieg
Drama
Transit
Spielfilm
D/F 2018
ab 12
100 Min. (101 Min.)
Frei nach dem gleichnamigen Roman von Anna Seghers
Auf der Flucht vor der Polizei gerät Georg Seidler an die Papiere des verstorbenen Schriftstellers Weidel und nimmt dessen Identität an. Vor Weidels Ehefrau verschweigt er die Wahrheit.
Auf der Flucht vor der Pariser Polizei gerät Georg Seidler zufällig an die Papiere des toten Schriftstellers Weidel, nimmt dessen Identität an und reist nach Marseille. In der Französischen Hafenstadt erhofft sich Georg einen Finderlohn für Weidels Unterlagen, wird allerdings für den Schriftsteller persönlich gehalten und gelangt so an Transitvisa nach Mexiko - für Weidel und seine Frau Marie. In Marseille darf nur bleiben, wer beweisen kann, dass er gehen wird. Visa für die möglichen Aufnahmeländer werden gebraucht, Transitvisa, die raren Tickets für die Schiffspassage. Georg taucht ein in die ungefähre Existenz des Transits. Flüchtlingsgespräche in den Korridoren des kleinen Hotels, der Konsulate, in den Cafés und Bars am Hafen. Er freundet sich mit Driss an, dem Sohn seines auf der Flucht gestorbenen Genossen Heinz. Wozu weiterreisen? Lässt sich anderswo ein neues Leben beginnen? Alles verändert sich, als Georg die geheimnisvolle Marie trifft und sich in sie verliebt. Ist es Hingabe oder Berechnung, die sie ihr Leben vor der Weiterreise mit dem Arzt Richard teilen lässt, während sie gleichzeitig auf der Suche nach ihrem Mann ist? Der, so erzählt man, sei in Marseille aufgetaucht, in Besitz eines mexikanischen Visums für sich und seine Frau.
Mit seiner freien Adaption des berühmten Exilromans "Transit" von Anna Seghers nimmt sich Regisseur Christian Petzold ("Barbara", "Phoenix") eines nach wie vor aktuellen Themas an. Die Geschichte des Romans ist angesiedelt in der Zeit des Zweiten Weltkriegs. Petzold verlagert sie in die Gegenwart, ohne dabei jedoch auf aktuelle Ereignisse einzugehen, wobei das Wissen darüber natürlich existiert. Sein Ziel ist es, mit dem Film die Erinnerungen und Erfahrungen der Flüchtlinge von damals in die heutige Zeit zu übertragen und mit der aktuellen europäischen Migrationskrise zu verknüpfen.
Diese und 50.000 weitere Sendungen in
Mitwirkende
Franz Rogowski
Georg
Paula Beer
Marie
Godehard Giese
Richard
Lilien Batman
Driss
Maryam Zaree
Melissa
Barbara Auer
Frau / Architect
Matthias Brandt
Erzähler / Barmann
Sebastian Hülk
Paul
Emilie De Preissac
Chambermaid in Paris Hotel
Antoine Oppenheim
Binnet
Ronald Kukulies
Schauspieler
Justus von Dohnányi
Conductor
Alex Brendemühl
Mexican Consul
Trystan Pütter
American Consul
Agnès Regolo
Schauspieler
Thierry Otin
Schauspieler
Grégoire Monsaingeon
Schauspieler
Elisa Voisin
Schauspieler
Brahim El Abdouni
Schauspieler
Jean-Jérôme Esposito
Schauspieler
Stina Soliva
Schauspieler
Louison Tresallet
Jean Binnet
Nathalie Dodivers
Refugee
Christian Petzold
Regie
Hans Fromm
Kamera
Stefan Will
Musik
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