Großes Schauspielerkino aus einer anderen Ära
Melodram
Die Erbin
Spielfilm
USA 1949
ab 12
115 Min. (111 Min.)
Originaltitel: The Heiress
New York, Mitte des 19. Jhs: Die unscheinbare Catherine Sloper gilt als "alte Jungfer", erbt aber bald ein beträchtliches Vermögen. Dann bemüht sich der attraktive Lebemann Morris Townsend um sie.
New York, um 1850: Austin Sloper ist ein ausgezeichneter und wohlhabender Arzt, der am eleganten Washington Square lebt. Er wird von der Erinnerung an seine tote Ehefrau verfolgt, die wunderschön und charismatisch war. Die Obsession für seine Frau wird dadurch verschlimmert, dass seine Tochter Catherine keine ihrer Eigenschaften besitzt. Catherine Sloper ist eine unattraktive und unbedarfte Jungfer, die sich vergeblich darum bemüht, ihrem Vater zu gefallen. Doch sie spürt seine Ablehnung und ist sich bewusst, stets mit ihrer strahlenden Mutter verglichen zu werden. Verbittert wie sie ist würde es ihr niemals in den Sinn kommen, dass sich ein Mann in sie verlieben könnte. Dr. Sloper bittet seine Tochter Lavinia, sich ihrer Schwester anzunehmen und ihr zu zeigen, wie man einen Mann für sich gewinnt. Bei der Verlobungsfeier ihrer Cousine trifft Catherine auf den gut aussehenden Lebemann Morris Townsend, der sie glauben macht, er sei in sie verliebt. Townsend hält schließlich um ihre Hand an - Catherine ist überglücklich. Tatsächlich blüht die Frau mittleren Alters regelrecht auf. Der Vater jedoch ist skeptisch und warnt sie, dass es der Gigolo Morris wohl eher auf ihr nicht unbeträchtliches Erbe abgesehen hat. Als sie Morris auf die Probe stellt, stellt sich die Vermutung als richtig heraus. Catherine erstickt ihre Gefühle in Herzenskälte und Rachsucht. „Die Erbin“ ist eine scharf konturierte psychologische Charakterstudie. William Wylers Adaption eines Bühnenstücks, das auf Henry James' Roman „Washington Square“ von 1881 basiert, ist vor allem großes, mit vier Oscars ausgezeichnetes Schauspielerkino. Olivia de Havilland gewann verdient ihren zweiten Oscar (nach 1946) für ihre Darstellung einer Frau mit verheerenden Gefühlsturbulenzen. Ein Oscar ging an Aaron Copland für die Filmmusik, zwei weitere an das beste Kostüm- und Szenenbild in Schwarz-Weiß. „Die Erbin“ beeinflusste Martin Scorseses „Zeit der Unschuld“. Das Remake „Die Erbin vom Washington Square“ (1997) inszenierte Agnieszka Holland mit Jennifer Jason Leigh.
"Die Erbin" ist eine scharf konturierte psychologische Charakterstudie. William Wylers Adaption eines Bühnenstücks, das auf Henry James' Roman "Washington Square" von 1881 basiert, ist vor allem großes, mit vier Oscars ausgezeichnetes Schauspielerkino. Olivia de Havilland gewann verdient ihren zweiten Oscar (nach 1946) für ihre Darstellung einer Frau unter Einfluss und mit verheerenden Gefühlsturbulenzen. Ein Oscar ging an Aaron Copland für die Filmmusik, zwei weitere an das beste Kostüm- und Szenenbild in Schwarz-Weiß. "Die Erbin" beeinflusste Martin Scorseses "Zeit der Unschuld" (1993). Das Remake "Die Erbin vom Washington Square" (1997) inszenierte Agnieszka Holland mit Jennifer Jason Leigh.
Diese und 50.000 weitere Sendungen in
Mitwirkende
Olivia de Havilland
Catherine Sloper
Montgomery Clift
Morris Townsend
Ralph Richardson
Austin Sloper
Miriam Hopkins
Lavinia Penniman
Mona Freeman
Marian Almond
Vanessa Brown
Maria
Selena Royle
Elizabeth Almond
Betty Linley
Mrs. Montgomery
Ray Collins
Jefferson Almond
Paul Lees
Arthur Townsend
Harry Antrim
Mr. Abeel
Russ Conway
Quintus
David Thursby
Geier
Nan Boardman
French Maid
Jack Chefe
French Waiter
Marcel De la Brosse
French Porter
Ray De Ravenne
French Waiter
Lester Dorr
Groom
Arthur Dulac
French Bellboy
Franklyn Farnum
Dr. Isaacs
Sam Harris
Party Guest
Donald Kerr
Fish Peddler
Louise Lorimer
Dr. Sloper's Secretary
Albert Pollet
French Porter
Loulette Sablon
French Maid
Ralph Sanford
Captain of the Castle Queen
Douglas Spencer
Minister
Bobby Taylor
Little Boy
Dorothy Vernon
Delivery Woman
William Wyler
Regie
Ruth Goetz
written for the screen by
Augustus Goetz
written for the screen by
Leo Tover
Kamera
Aaron Copland
Musik
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