Kriminalfilm
Rififi
Spielfilm
F 1955
ab 12
105 Min. (118 Min.)
Originaltitel: Du rififi chez les hommes
Der gesundheitlich angeschlagene, aus der Haft entlassene Gangster Tony kehrt nach Paris zurück, wo er von seinem jungen Freund Jo in einen spektakulären Überfall auf einen Juwelier verwickelt wird.
" Die Profi-Diebe Jo und Mario überreden den gerade aus dem Gefängnis entlassenen Tony zu einem neuen Einbruch. Zusammen mit dem Tresorspezialisten César wird der Juwelenraub minuziös geplant - und erfolgreich ausgeführt. Doch die Freude währt nicht lange. Durch den leichtsinnigen César, der einem Bar-Mädchen ein erbeutetes Schmuckstück schenkt, kommt eine rivalisierende Gangsterbande von Brüdern der Millionenbeute auf die Spur. Ein erbitterter Bandenkrieg ist die Folge, bei dem alle, bis auf Tony, ihr Leben lassen. - Regisseur Jules Dassin war einst eine der großen Hoffnungen Hollywoods und hatte sich in den USA mit halbdokumentarischen Krimis und Gangsterfilmen wie "Zelle R 17" (1947), "Stadt ohne Maske" (1948), "Gefahr in Frisco" (1949) und "Die Ratte von Soho" (1950) einen Namen gemacht. Als Senator Joseph McCarthy auch in Hollywood begann, nach "anti-amerikanischen Umtrieben" zu fahnden, emigrierte der auf künstlerische Freiheit versessene Jules Dassin nach Paris, wo er sich mit dem Sensationserfolg "Rififi" bestens einzuführen wusste. Der dokumentarische Realismus seiner amerikanischen Filme verbindet sich hier wirkungsvoll mit dem psychologischen Raffinement und den leisen Zwischentönen der französischen Filmtradition. Das Ergebnis: eine pessimistische Gangsterballade von düsterem Reiz - mit "Helden", die als verzweifelte Einzelgänger durch eigene Schuld oder Schwäche an ihrer Einsamkeit und den Gesetzen des Staates zerbrechen. Einmalig in der Geschichte des Thriller-Genres ist die fast halbstündige Einbruchsszene, die ganz ohne Dialoge und Musik gedreht wurde. "Rififi", der Slang-Ausdruck für "Rauferei" oder "Ärger", ging nach diesem Film in den allgemeinen Sprachgebrauch ein für ein "raffiniert ausgeklügeltes Verbrechen"."
Jules Dassin ist ein US-amerikanischer Regisseur, Drehbuchautor, Produzent und Schauspieler. In der McCathy-Ära wird Dassin Opfer von Denunziation, Zensur und einem drohenden Arbeitsverbot aufgrund seiner ehemaligen Mitgliedschaft in der Kommunistischen Partei. Dies verfolgt ihn bis ins französische Exil, wo er erst 1955 wieder einen Film dreht: "Rififi" wird ein Welterfolg und Dassin, bei den Internationalen Filmfestspielen in Cannes mit dem Preis für die beste Regie ausgezeichnet. Das Wort "rififi" steht in der französischen Umgangssprache für "Krawall". "A la Rififi" oder auch "nach Rififi-Manier" hat sich infolge von Dassins Film als Redensart für derartige Einbrüche durchgesetzt und inspiriert noch jahrelang die Titel zahlreicher Kriminalfilme.
Diese und 50.000 weitere Sendungen in
Mitwirkende
Jean Servais
Tony le Stéphanois
Carl Möhner
Jo le Suédois
Robert Manuel
Mario Ferrati
Jules Dassin
Cesar le Milanais
Marie Sabouret
Mado les Grands Bras
Janine Darcey
Louise
Magali Noël
Viviane
Pierre Grasset
Louis Grutter dit le Tatoué
Marcel Lupovici
Pierre Grutter
Dominique Maurin
Tonio
André Dalibert
Webb, le bijoutier
Jacques Besnard
Third Gambler
Teddy Bilis
Teddy Laurentin
Alain Bouvette
Footman, 'L'Age D'Or'
Jacques David
Le commissaire
Jenny Doria
Schauspieler
Alice Garan
Schauspieler
Emile Genevois
Charlie
Marcelle Hainia
Fredo's Wife
René Hell
Un camelot
Marcel Lesieur
Fredo
Daniel Mendaille
Lookout
Huguette Montréal
Schauspieler
Gilbert Moreau
Bit Part
Maryse Paillet
Charlie's Mother
Lita Recio
Schauspieler
Marcel Rouzé
First Gendarme
Roger Rudel
French voice of Jo le Suédois
Fernand Sardou
First Gambler
René Wheeler
collaboration
Philippe Agostini
Kamera
Georges Auric
Musik
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