Abenteuerserie
Hercules
Staffel 3, Folge 8 von 22
Serie
USA/NZ 1996
ab 12
55 Min. (56 Min.)
Stereo
Prinz Hercules
Originaltitel: Hercules: The Legendary Journeys
Herkules verliert durch eine Intrige von Hera sein Gedächtnis und gerät in die Hände der ruchlosen Königin Parnassa von Kastus, die ihn als Anführer ihrer Armee einsetzen will.
Nachdem Hercules von einem Blitz der Göttin Hera niedergestreckt worden ist, leidet er unter akutem Gedächtnisverlust. Der Halbgott hat schlichtweg vergessen, wer er ist. Königin Parnassa (Jane Thomas), die mit Hera unter einer Decke steckt, nutzt die Situation für ihre Zwecke. Sie manipuliert Hercules und gaukelt ihm vor, er wäre der Prinz in ihrem Reich. Während ein ziemlich verwirrter Hercules Schwierigkeiten hat, sich mit der royalen Rolle als Prinz anzufreunden, verbündet sich Iolaus mit Prinzessin Kirin (Sam Jenkins), um die Amnesie seines Freundes zu heilen, bevor es zu spät ist.
Auszeichnungen: 3 ASCAP Awards (1997-2001) für die Musik in einer Top-TV-Serie (Joseph LoDuca).Zur Serie: Die selbstironische Fantasy-Serie um die fiktiven Abenteuer des antiken Muskelmanns Herakles alias Hercules (in der römischen Namensgebung) wurde von Erfolgsregisseur Sam Raimi (,Spider-Man') in Neuseeland produziert und zog sechs Fernsehfilme nach sich. Anders als das mythische Vorbild verlässt sich der Titelheld nicht nur auf seine pure Körperkraft - wie es in zahlreichen Sandalen-Epen der 60er-Jahre der Fall war - sondern auch aufs Köpfchen. So strebt er stets eine friedliche Lösung an und versucht Gewalt zu vermeiden. Nicht selten wird die Serie mit parodistisch-anachronistische Ansätzen aufgelockert: So greift Hercules schon mal zur E-Gitarre und Gaststar Bruce Campbell würzt seine Rolle des Autolycos mit Bezügen zu Sam Raimis ,Tanz der Teufel'-Trilogie. Zudem tauchen Hollywood-Legende Anthony Quinn (als Hercules-Vater Zeus), Actionheld Karl Urban (,Herr der Ringe') und Ex-Porno-Star Traci Lords in markanten Gastrollen auf. Die von Lucy Lawless gespielte Figur der Xena, Geliebte des Hercules, erhielt wegen durchschlagenden Erfolgs sogar eine eigene Serie. Hauptdarsteller Kevin Sorbo verliebte sich während des Drehs in seine Kollegin Sam Jenkins und heiratete sie. Zusammen hat das Paar drei Kinder.Hintergrund der Handlung: Hercules, stattlicher Sohn von Göttervater Zeus, besteht mit seinem besten Freund Iolaus zahlreiche Abenteuer. Immer wieder machen ihm dabei seine eifersüchtige Stiefmutter Hera und Halbbruder Ares zu schaffen, die ihren Zorn auf die Untreue von Zeus gegen dessen leiblichen Sohn richten. Auch lernt Hercules bei seinen Reisen eine Frau kennen, die ihn in ihren Bann zieht, aber auf der falschen Seite steht: Die mordlüsterne Kriegerprinzessin Xena, die mit ihren Truppen plündernd durchs Land zieht. Starinfo Kevin Sorbo: "Das ist kein Jim Beam". Mit dem markigen Spruch aus einem Spot für Whiskey erlangte der ehemalige Werbedarsteller Bekanntheit. Danach feierte der 1958 geborene Amerikaner als Titelheld der TV-Serie ,Hercules' (1995) seinen Durchbruch. Was niemand wusste: Während des Drehs erlitt Sorbo eine Reihe von kleinen Schlaganfällen, was vor der Öffentlichkeit geheim gehalten wurde: "Ich hatte das Gefühl, dass ich über Nacht vom kraftvollen, jungen Kerl in jemanden verwandelt worden war, der sich an Stühlen festhalten muss und fünf Jahre ins Badezimmer benötigt", sagt Sorbo über seine schlimme Krankheit, die er zum Thema seiner Autobiografie ,True Strength: My Journey from Hercules to Mere Mortal and How Nearly Dying Saved My Life' machte. Sorbo, der auch im Fantasy-Kultfilm ,Kull - Der Eroberer' (1997) die Titelrolle spielte, konnte nach dem Ende von ,Hercules' in der Sci-Fi-Serie ,Andromeda' (2000) mit einer weiteren Hauptrolle reüssieren. Der dreifache Familienvater, der bis heute mit seiner ,Hercules'-Partnerin Sam Jenkins verheiratet ist, setzt sich neben der Schauspielerei für eine Organisation ein, die Großstadtkindern eine positive Lebenseinstellung vermitteln will.
Diese und 50.000 weitere Sendungen in
Mitwirkende
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