Louis de Funès in bester Verfassung
Komödie
Die Abenteuer des Rabbi Jacob
Spielfilm
F/I 1973
ab 6
90 Min. (100 Min.)
Stereo
16:9
Originaltitel: Les Aventures de Rabbi Jacob
Der Fabrikant Victor Pivert und der arabische Oppositionspolitiker Slimane verkleiden sich auf der Flucht als jüdische Rabbiner und werden mit dem erwarteten Rabbi Jacob und dessen Freund verwechselt.
Victor Buntspecht (Louis de Funès) ist ein echtes Ekel. Seine Angestellten behandelt der französische Fabrikant wie Sklaven, Ausländer sind für ihn nur Faulenzer. Vor allem Schwarze und Juden kann er nicht leiden. Als Buntspecht nach einem Autounfall erfährt, dass sein Chauffeur Salomon Jude ist, entlässt er ihn sofort. Auf der Suche nach Ersatz begegnet Buntspecht dem arabischen Revolutionär Slimane, der vom Geheimdienst seines Landes entführt wurde. Ungewollt verhilft Buntspecht dem Gefangenen zur Flucht. Slimane nimmt Buntspecht als Geisel und versucht vom Flughafen Orly aus in seine Heimat zu gelangen. Die Polizei sowie der arabische Geheimdienst sind den beiden bereits auf den Fersen. Um nicht entdeckt zu werden, stehlen sie Rabbi Jacob und seinem Begleiter Rabbi Samuel die Kleidung. Kurz darauf werden sie jedoch von Familie Schmoll ausfindig gemacht, die die beiden Rabbis erwarteten. Buntspecht und Slimane, der Rassist und der Araber, sind gezwungen, als Rabbis verkleidet ihre wahre Identität geheim zu halten. Und das ausgerechnet auf einer Bar Mizwa vor versammelter jüdischer Gemeinde. In den 1960er- und 1970er-Jahren waren Louis de Funès-Filme die großen Kassenknüller in Europas Kinos. Eine seiner erfolgreichsten Komödien war "Die Abenteuer des Rabbi Jacob", mit de Funès in der Hauptrolle des cholerischen Industriellen Buntspecht. Der überzeugte Antisemit ist in seinem Gewand als Rabbiner plötzlich gezwungen, sich mit der ihm so verhassten jüdischen Religion auseinanderzusetzen. Inszeniert von Regie-Routinier Gerard Oury ("Das Superhirn", "Das As der Asse") entstand eine turbulente Verwechslungskomödie voller absurd-komischer Situationen. Der Film ist aber auch als liebenswertes Plädoyer gegen Rassismus und Intoleranz zu verstehen.
Ein an Einfällen und Situationskomik reicher Film, der ganz auf Louis de Funès zugeschnitten ist (Lex. des Internat. Films).
Diese und 50.000 weitere Sendungen in
Mitwirkende
Louis de Funès
Victor Buntspecht
Marcel Dalio
Rabbi Jacob
Suzy Delair
Germaine Buntspecht
Claude Giraud
Mohamed Larbi Slimane / Rabbi Zeiligman
Renzo Montagnani
Colonel Farès
Henri Guybet
Salomon
Janet Brandt
Tzipé Schmoll, la grand-mère
André Falcon
Le ministre
Xavier Gélin
Alexandre, le fils du général
Popeck
Moishe Schmoll
Denise Provence
Esther Schmoll
Jacques François
Le général
Claude Piéplu
Le commissaire divisionnaire Andreani
Georges Adet
Le vieux Lévi
Cherif Adnane
Un homme de main de Farès
Paul Bisciglia
Le pompiste
Philippe Brigaud
L'adjoint du ministre
Gérard Darmon
Un homme de main de Farès
Noël Darzal
Schauspieler
Michel Duplaix
Un Policier à Orly
Robert Duranton
Un CRS à Orly
Malek Kateb
Aziz, un homme de main de Farès
Michel Fortin
Un policier motard
Micheline Kahn
Hannah
El Kebir
Un homme de main de Farès
Pierre Koulak
Omar, un homme de main de Farès
Alix Mahieux
La patiente chez le dentiste
Maria Gabriella Maione
Olivia, la secrétaire du dentiste
Catherine Marshall
La femme mannequin
Gérard Melki
Schauspieler
Jean-Jacques Moreau
Le motard de la police
Yves Peneau
Schauspieler
André Penvern
Un adjoint d'Andréani
Denise Péronne
La générale
Cary Rick
Schauspieler
Roger Riffard
Un adjoint d'Andréani
Michel Robin
Le curé des Invalides
Lionel Spielman
David Schmoll
Jacob Toledano
Schauspieler
Gérard Oury
Regie
Danièle Thompson
screenplay
Josy Eisenberg
collaborating writer
Henri Decaë
Kamera
Vladimir Cosma
Musik
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