Drama
Solino
Spielfilm
D 2002
ab 12
120 Min. (124 Min.)
Stereo
In den 60er Jahren wandert die italienische Familie Amato nach Deutschland aus. Mit der Zeit bröckelt ihr Zusammenhalt. Auch die Brüder Gigi (Barnaby Metschurat) und Giancarlo gehen getrennte Wege.
Italien in den 60er Jahren. In dem apulischen Dorf Solino ("Kleine Sonne") leben die Brüder Gigi (10) und Giancarlo (12) mit ihren Eltern Romano und Rosa. Der kleine Gigi bewundert seinen unzuverlässigen Bruder für sein Geschick und seinen Mut. Giancarlo ist dagegen eifersüchtig auf den beliebten jüngeren Bruder. Der Auswanderung nach Deutschland sieht die Familie mit gemischten Gefühlen entgegen. Die Ankunft in Oberhausen ist ernüchternd und für Romano ist schnell klar, dass die harte Arbeit im Bergwerk nicht die erwarteten Früchte bringt. Es entsteht die Idee, eine Pizzeria zu eröffnen - die erste des Ruhrgebiets. Das "Solino" erweist sich für die Eltern als Erfolg. Derweil bildet sich bei Gigi ein starkes cineastisches Interesse, ausgelöst durch die Dreharbeiten eines italienischen Filmteams im Ruhrgebiet. Zehn Jahre später ist die Familie auseinandergebrochen. Gigi und Giancarlo leben im Streit mit den Eltern in einer Hippie-WG und rivalisieren um die gleiche Frau. Romanos deutsche Geliebte geht in der Pizzeria ein und aus, Rosa erkrankt unheilbar und will in die Heimat zurück. Gigi begleitet sie nach Solino, obwohl auf den Kurzfilmtagen die Premiere seines ersten Films bevorsteht. Giancarlo löst nicht wie versprochen seinen Bruder ab. Stattdessen nimmt er den Hauptpreis entgegen. Nach diesem Verrat kommt es zum großen Zweikampf der Brüder. Zum ersten Mal besiegt der Jüngere den Älteren - und kehrt heim nach Italien. Mitte der 80er Jahre: Erst zehn Jahre später, zur Hochzeit von Gigi mit seiner Kindheitsliebe Ada, besucht Giancarlo Solino. Abends gibt es im Freilichtkino eine Vorführung von Gigis neuestem Kurzfilm. Der neue Streifen, eine komische Geschichte aus dem Leben der Dorfbewohner, wird zu einem riesigen Erfolg. Giancarlo, selbst mäßig erfolgreicher Fernsehautor in Deutschland, sitzt allein in seiner Ecke und wird immer stiller. Fatih Akin ("Gegen die Wand", "Der Goldene Handschuh") inszenierte diese bewegende Geschichte mit Barnaby Metschurat und Moritz Bleibtreu in den Hauptrollen.
Diese und 50.000 weitere Sendungen in
Mitwirkende
Moritz Bleibtreu
Giancarlo Amato
Barnaby Metschurat
Gigi Amato
Antonella Attili
Rosa Amato
Gigi Savoia
Romano Amato
Patrycia Ziolkowska
Jo
Tiziana Lodato
Ada
Hermann Lause
Fotograf Klasen
Vincent Schiavelli
Regisseur Baldi
Christian Tasche
Jos Vater
Annika Schmitz
Jo Kind
Nicola Cutrignelli
Gigi Kind
Michele Ranieri
Giancarlo Kind
Cesare Mele
Umberto Kind
Franco Iavarone
Alfredo
Pino Cacace
Carabiniere
Giuseppe Fernando Caputo
Rosas Vater
Rosa Di Brigida
Paola
Giuseppe De Rosa
Antonio
Maria Antonietta Zucano
Ada Kind
Dante Marmone
Bahnhofsvorsteher 1964
Luigi Santamaria
Zugführer 1964
Francesco Fiannaca
Franco
Rolf Dennemann
Vermieter Pizzeria
Ralph Misske
Produktionsleiter
Sebastiano Toma
Kameramann
Fatih Akin
Regie
Ruth Toma
Drehbuch
Rainer Klausmann
Kamera
Giannos Aiolou
Musik
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