Auch schöne Aliens haben Hunger
Species
Sci-Fi-Horror
Oscar Preisträger Ben Kingsley ("Gandhi", "Schindlers Liste") führt die erstklassige Schauspielerriege an, die der neuseeländische Regisseur Roger Donaldson ("No Way Out", "Cocktail", "Thirteen Days") 1995 für seinen ersten Science-Fiction-Film gewinnen konnte. Ex-Topmodel Natasha Henstridge gibt als sexhungriges, außerirdisches Biest Sil ihr Spielfilmdebüt. Auch in den Fortsetzungen "Species II" und "Species III" stand sie wieder als genetisch veränderte Schönheit vor der Kamera. In weiteren Hauptrollen überzeugen Ben Kingsley und Michael Madsen. Der überwiegend auf tragische Figuren abonnierte Kingsley brillierte im Kino nicht nur in Rollen historischer Persönlichkeiten wie Lenin oder Nazi-Jäger Simon Wiesenthal, sondern überzeugte auch in Produktionen wie "Bugsy", "Schindlers Liste", "Der Tod und das Mädchen", "Sneakers - Die Lautlosen", "Rules Of Engagement" und "Sexy Beast". Michael Madsen, der zweite männliche Hauptdarsteller in "Species", beeindruckte in Quentin Tarantinos Regiedebüt "Reservoir Dogs" in der Rolle des unwiderstehlichen, sadistischen Killers. Weniger blutig waren seine Auftritte in "Thelma und Louise" und "The Doors". Für das Design der "Species"-Kreatur - eine perfekte Symbiose aus Fleisch und Maschine ist unverkennbar der Schweizer Künstler H.R. Giger verantwortlich, der für seinen Entwurf des "Alien"-Monsters 1979 mit dem Oscar ausgezeichnet wurde. Er finanzierte zudem die Dreharbeiten der "Species"-Albtraum-Sequenz mit dem menschenfressenden Zug mit 100.000 Dollar kurzerhand selbst, als die Produzenten die Szene aus Kostengründen streichen wollten. Giger erklärte dazu: "Ich denke, dass diese Dame, dieses Monster, wirklich eine Persönlichkeit ist, weit mehr als nur Plastik, Silikon und solches Zeug. Es geht um eine schöne Frau, die sich in ein Monster verwandelt und sich dabei ganz schön unmenschlich benimmt. Ich würde sogar sagen, dass sie ziemlich fies werden kann."
Diese und 50.000 weitere Sendungen in
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