Fein sein, beinander bleibn
Musiktheater
Sechs der fünfzehn Geschwister aus der Großfamilie Well, Christoph und Michael von der Biermösl Blosn, die Wellküren Burgi, Bärbi, Moni und Karli Well erzählen in "Fein sein, beinander bleibn" aus ihrer Familiengeschichte in ihrer eigenen, ganz unverwechselbaren Art. Man könnte es auch eine "Familienaufstellung auf volksmusikalischer Basis" nennen. Fehlte z. B. für eine Besetzung eine Trompete, überlegte man, wer dafür infrage käme. Zur Not erweiterte man den Kreis um ein neues Familienmitglied. Gespielt wird Harfe und Zither, Hackbrett und Dudelsack, Nonnentrompete, Akkordeon, Alphorn, Trompete, Horn, Klarinette, Saxofon, Maultrommel, Flöte, Okarina, Schlagzeug, Regenmacher, Geige, Kontrabass, diverse Tuben und Brummtöpfe ... Alles Instrumente, die von den Mitgliedern der Familie im Laufe ihrer Kindheit erlernt wurden, um sich im Großfamilienverbund als Individuum Gehör zu verschaffen, sich zugleich zu integrieren und auch abzugrenzen. Es wird gesungen und gespielt, gedichtet und gereimt, gejodelt und geschuhplattelt, gestritten und wieder versöhnt. Für die Regie haben sich die Geschwister Well, kurz vor ihrem 50-jährigen Bühnenjubiläum, mit Franz Wittenbrink zusammengetan, der selbst aus einer Familie mit 13 Kindern stammt und mit seiner Regensburger Domspatzen-Vergangenheit reichlich Hausmusikerfahrung mitbringt.
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