Echter & klassischer Western – Wayne überzeugt
Western
Rio Grande
Spielfilm
USA 1950
ab 12
102 Min. (105 Min.)
Stereo
Apachen kidnappen Lt. Colonel Kirby Yorks einzigen Sohn Jeff und verstecken ihn jenseits des Rio Grande, den die Soldaten nicht queren dürfen. Kirby muss nun mit den Truppen den Fluss überschreiten.
Nordstaatenoffizier Kirby Yorke (John Wayne) befehligt ein texanisches Fort am Rio Grande, das die Siedler vor marodierenden Apachen beschützen soll. Nach ihren Raubzügen ziehen die Indianer sich über den Grenzfluss zurück, den die Kavallerie-Einheit aufgrund eines mit Mexiko ausgehandelten Abkommens nicht überschreiten darf. Kirby sind die Hände gebunden, doch nicht nur mit den Indianern hat der Lieutenant Colonel seine Schwierigkeiten. Seit er im Bürgerkrieg vor 15 Jahren aus strategischen Gründen die Farm seiner Frau Kathleen (Maureen O'Hara) niederbrennen musste, hat diese sich von ihm getrennt. Nun tritt Kirbys Sohn Jeff (Claude Jarman jr.) in die Armee ein und wird als Meldereiter der Einheit seines Vaters zugeteilt. Aus Angst um ihn taucht Kathleen in dem Vorposten auf, um Jeffs Entlassung aus der Armee zu bewirken. Bevor sie ihr Ziel erreichen kann, kommt es zum Überfall durch die Apachen, die alle Soldatenkinder als Geiseln nehmen und sich wie gewohnt über den Grenzfluss zurückziehen. Kirby hat keine andere Wahl, er muss mit seinen Truppen den Rio Grande überschreiten. Bei dieser Mission spielt Jeff eine Schlüsselrolle. Mit dieser packend erzählten Geschichte über eine entzweite Familie beendete John Ford seine legendäre Kavallerietrilogie, die er mit "Bis zum letzten Mann" und "Der Teufelshauptmann" begann. In jedem dieser Filme bewältigt John Wayne als pflichtbewusster Offizier einen undankbaren Job. Mit folkloristischen Gesangseinlagen und humoristischen Szenen setzt "Rio Grande" jedoch versöhnliche Akzente. Beeindruckende Bilder vom Monument Valley erzeugen das typische John-Ford-Gefühl. Der beschauliche Western betont weniger die Kampfszenen als die knisternde Auseinandersetzung zwischen Wayne und Maureen O'Hara, die in einem denkwürdigen Dialogsatz die Armee als ihre einzige ernsthafte Konkurrentin bezeichnet.
"Rio Grande" ist nach "Bis zum letzten Mann" (1948) und "Der Teufelshauptmann" (1949) der dritte Teil der Kavallerie-Trilogie von John Ford. In allen drei Filmen übernahm John Wayne die Hauptrolle, auch wenn die Werke inhaltlich miteinander nicht verbunden sind. "Rio Grande" stellt die erste Zusammenarbeit zwischen dem Oscar-Preisträger John Wayne und Maureen O'Hara dar. Dies schuf die Basis für weitere gemeinsame Dreharbeiten der beiden Schauspieler. Der Western wurde 1951 für den Writers Guild of America Award nominiert.
Diese und 50.000 weitere Sendungen in
Mitwirkende
John Wayne
Kirby Yorke
Maureen O'Hara
Kathleen Yorke
Ben Johnson
Travis Tyree
Claude Jarman Jr.
Jefferson Yorke
Harry Carey Jr.
Daniel Boone
Chill Wills
Dr. Wilkins
J. Carrol Naish
Philip Sheridan
Victor McLaglen
Timothy Quincannon
Grant Withers
U.S. Deputy Marshal
Sons of the Pioneers
Regimental Musicians
Peter Ortiz
Capt. St. Jacques
Steve Pendleton
Capt. Prescott
Karolyn Grimes
Margaret Mary
Alberto Morin
Lieutenant
Stan Jones
Sergeant
Fred Kennedy
Trooper Heinze
Ken Curtis
Donnelly
Tommy Doss
Regimental Singer
Hugh Farr
Regimental Singer
Karl Farr
Regimental Singer
Shug Fisher
Regimental Singer / Bugler
Cliff Lyons
Soldier
Lee Morgan
Schauspieler
Jack Pennick
Sergeant
Lloyd Perryman
Regimental Singer
Chuck Roberson
Officer / Indian Who Fires Arrow Into Col. York's Chest
Barlow Simpson
Indian Chief
Patrick Wayne
Boy
John Ford
Regie
James Kevin McGuinness
screenplay
Bert Glennon
Kamera
Archie Stout
Kamera
Victor Young
Musik
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