Ligne Maginot Aquatique
Dokumentation
In der französischen Verteidigungslinie „Ligne Maginot“ klaffte auf der Höhe von Saarbrücken eine 30 km lange Lücke. Denn das Saargebiet steht zum Zeitpunkt des Baubeginns unter Verwaltung des Völkerbunds. Frankreich will keine Provokation und sucht für diesen Abschnitt eine diskretere Lösung: Es entsteht ein ausgeklügeltes System, mit dem der gesamte Sektor binnen 48 Stunden geflutet werden kann. Dazu werden Staudämme gebaut und rund um Puttelange Weiher angelegt. Am Morgen des 14. Juni 1940 greift die Wehrmacht mit der Operation „Tiger“ genau diesen Abschnitt der Maginot-Linie an und stößt auf erbitterten Widerstand. Der Lokalhistoriker Philippe Keuer und der Festungsexperte Michel Truttmann haben über Jahre die Spuren dieses Schutzwalls aus Wasser freigelegt, um sie vor dem Vergessen zu bewahren. Sie finden: Die Geschichte der Ligne Maginot Aquatique muss neu erzählt und bewertet werden.
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