Zweitklassige Komödie mit wenig Humor
Max, der Taschendieb
Krimikomödie
Max Schilling (Heinz Rühmann) lebt davon, dass er anderen Leuten unauffällig die Brieftasche aus dem Jackett zieht. Der pfiffige Kleinganove folgt damit einer Familientradition - sein Sohn Egon (Frithjof Vierock) soll allerdings auf keinen Fall mehr in die väterlichen Fußstapfen treten, zumal es von Jahr zu Jahr mühseliger wird, mit Erfolg in fremden Taschen zu fischen. Mitunter hat Max seine liebe Not, seiner Frau Pauline (Elfie Pertramer) das Geld für den Friseur zu beschaffen. Probleme hat er auch mit seinem Schwager Fred (Hans Clarin), Paulines missratenem Bruder. Fred ist ein Tunichtgut und stets in Geldverlegenheiten; was er anpackt, geht in der Regel schief. Als er sich mit dem Gangster Charly Gibbons (Benno Sterzenbach) einlässt und bei einem Raubüberfall 600.000 DM Lohngelder verschwinden, wird Fred bald darauf erschossen aufgefunden. Nun kann Max nicht mehr so tun, als gehe ihn das alles nichts an. Während die Polizei noch vergeblich nach dem Mörder sucht, heftet sich Max an dessen Fersen und schafft es tatsächlich, den skrupellosen Verbrecher der Polizei in die Hände zu spielen. Die fällige Belohnung ist zwar verlockend, aber Max möchte sie lieber doch nicht annehmen. Inspektor Friedrich (Arno Assmann) versteht das durchaus und sorgt zu guter Letzt schließlich dafür, dass Max fremdes Gut in Zukunft nicht mehr maust, sondern behütet. Regisseur Imo Moszkowicz verlor seine Mutter und sechs Geschwister im KZ. Er selbst überlebte Auschwitz und kehrte 1945 nach Deutschland zurück, um am kulturellen Neubeginn mitzuarbeiten. Moszkowicz war Regieassistent bei Gustaf Gründgens, inszenierte später an vielen deutschen Theatern und wurde dem breiten Publikum seit Ende der 50er Jahre vor allem durch zahlreiche Fernsehinszenierungen bekannt.
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