Geschichte
Kriegsschiffe - Tod auf See
Folge 3
Reportage
D 2021
50 Min.
Das Atomzeitalter
Am Ende des Zweiten Weltkrieges stellten die neuen Atombomben den Nutzen von Kriegsschiffen zunächst infrage. Doch bald weckten die Möglichkeiten nuklear betriebener Schiffe das Interesse der Militärs.
Mit dem Ende des Zweiten Weltkrieges steht die Zukunft der Kriegsschiffe selbst auf dem Spiel: Der Einsatz von Atombomben stellt den grundsätzlichen Nutzen von Kriegsschiffen infrage. Atomenergie ist mehr als nur eine Waffe: Nuklear betriebene Schiffe erreichen Reichweiten und Geschwindigkeiten wie nie zuvor. U-Boote mit nuklearem Antrieb können nahezu unbegrenzt operieren. Und unsichtbar bleiben, bis sie die Raketen und Torpedos abfeuern. Jahrtausendelang verändern sich Kriegsschiffe und der Seekrieg kaum - bis im 19. Jahrhundert Eisen durch Stahl und Segel durch Dampfmaschinen ersetzt werden. Die vierteilige Serie erzählt einige der spannendsten Kapitel des Seekrieges. Sie beleuchtet die Geschichte der Kriegsschiffe vom Ende des 19. Jahrhunderts bis heute. Wer die Welt beherrschen will, muss die Ozeane beherrschen. Wer die Ozeane beherrschen will, braucht die besten, die meisten, die stärksten Kriegsschiffe - und die fähigsten Menschen, sie in die Schlacht zu führen. Kriegsschiffe sind seit jeher die teuersten aller Waffenarten. Sie zu bauen, verheißt Prestige und Macht. Doch sie in die Schlacht zu schicken, bedeutet immer ein gewaltiges Risiko, denn eine Seeschlacht kann in wenigen Stunden über das Schicksal von Nationen entscheiden. Die Serie "Kriegsschiffe - Tod auf See" macht einige der bedeutendsten Schlachten, der katastrophalsten Unfälle und der schicksalhaftesten Missionen des letzten Jahrhunderts erlebbar. In Kriegstagebüchern und Memoiren haben Ingenieure, Matrosen und Offiziere ihre Erinnerungen, ihre Absichten, ihre Sorgen und ihre Ideen niedergeschrieben. Ihre Selbstzeugnisse und Bilder geben einzigartige Einblicke in den Seekrieg vor und während des Ersten und Zweiten Weltkrieges. Zeitzeugen aus Frankreich, Deutschland, Großbritannien, Schweden, der Ukraine und den Vereinigten Staaten erzählen in exklusiven Interviews von ihren Missionen. Von der Landung in der Normandie am D-Day, für die ein französischer Kommandosoldat intensiv vorbereitet wurde, oder von vier Tagen, in denen ein US-amerikanischer Matrose in Seenot war, nachdem die "USS Indianapolis" von einem U-Boot torpediert wurde. Sie berichten vom Stolz, ihrem Land zu dienen, und der ständigen Angst um das eigene Leben. Internationale Experten und Expertinnen der Marine-Welt ordnen die Ereignisse des Seekrieges ein. Sie stellen Zusammenhänge her und machen deutlich, dass Kriegsschiffe faszinierende Technikwunder und gleichzeitig zerstörerische Kriegsmaschinen sind. Die Serie zeigt historisches und aufwendig restauriertes Archivmaterial sowie persönliche Aufnahmen und neu gedrehte Einstellungen von erhaltenen Kriegsschiffen. Ergänzend geben grafische Elemente Aufschluss über Schiffstypen, Funktionsweisen ihrer Technologie und ihre Waffensysteme - und machen so komplexe Kriegsführung zur See verständlich.
Diese und 50.000 weitere Sendungen in
Mitwirkende
Edgar Alvin Harrell
Self - Lieutenant U.S. Marine Corps
Norman Friedman
Self - Naval Historian, Former U.S Navy Advisor
Nick Hewitt
Self - Naval Historian, National Museum of the Royal Navy
Volodymyr Zablotsky
Self - Naval Historian, Kiev
Tannis Watson
Self - Lieutenant Commander, U.S. Navy
Timothy B. Shutt
Self - Historian, Kenyon College Ohio
Volodymyr Golovanov
Self - Soviet Submarine Commander
Guy Gugliotta
Self - Swift Boat Commander
Loïc Raffaëlli
Self - National Navy Squadron Vice Admiral
Sergei Orlov
Self - Soviet Pilot
Florian Dedio
Regie
Laurent Chalet
Kamera
Corentin Soibinet
Kamera
Laurent Eyquem
Musik
Eike Hosenfeld
Musik
Moritz Denis
Musik
Tim Stanzel
Musik
Achim Gieseler
Musik
Johannes Beere
Musik
Michael Kadelbach
Musik
Henrik Albrecht
Musik
Markus Löhr
Musik
Dirk Busshart
Musik
Wolfram de Marco
Musik
Christoph Schauer
Musik
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