Mantel-und-Degen-Abenteuer der Extraklasse
Mantel-und-Degen-Film
Die schwarze Tulpe
Spielfilm
F/I/E 1964
Ohne Altersbeschränkung
110 Min. (115 Min.)
16:9
Originaltitel: La Tulipe noire
Der Graf Guillaume de Saint Preux überfällt als maskierter Bandit seine Standesgenossen und plündert sie aus. Als die Polizei ihm auf die Schliche kommt, kann ihm nur sein Bruder Julien helfen.
Graf Guillaume de Saint Preux, der mit Catherine, der Frau des Marquis de Vigogne, ein Verhältnis hat, führt ein Doppelleben. Als maskierter Wegelagerer überfällt er seine Standesgenossen und plündert sie aus. Im Volk gilt der gefürchtete Bandit - genannt "die schwarze Tulpe" - als Streiter für Gerechtigkeit. In Wirklichkeit nutzt Guillaume die Erbitterung gegen den Adel aber vor allem, um sich selbst zu bereichern. Als er bei einem Überfall durch einen Degenhieb an der rechten Wange verwundet wird, glaubt La Mouche, der Polizeidirektor des Marquis, Guillaume als "schwarze Tulpe" entlarven zu können. Doch sein Bruder Julien gibt sich fortan als Guillaume aus, um den Verdacht von ihm abzuwenden. Das fällt nicht schwer: Julien sieht seinem Bruder zum Verwechseln ähnlich, selbst Catherine de Vigogne hält ihn für ihren Geliebten. Julien hingegen gefällt die reizende Caroline, die mit ihrem Vater Plantin selbstlos für die Freiheit des Volkes kämpft. Auch Julien ist entschlossen, der Sache der Unterdrückten zu dienen, und so stürzt er sich zusammen mit Caroline und einer Handvoll Gleichgesinnter in aufregende Abenteuer. "Die schwarze Tulpe" zählt neben "Fanfan, der Husar" (1952) zu den Meilensteinen des Mantel-und-Degen-Films. Regisseur Christian-Jaque, der mit dem César für sein Lebenswerk ausgezeichnet wurde, adaptierte den gleichnamigen Roman von Alexandre Dumas, weicht jedoch deutlich von der Vorlage ab. Bis heute beeindruckt die exzellente Choreographie der Kampfszenen.
"Die schwarze Tulpe" zählt neben "Fanfan, der Husar" (1952), einem weiteren Meisterwerk des Mantel-und-Degen-Films, zu den gelungensten Arbeiten des Genres. Regisseur Christian-Jaque, der mit dem César für sein Lebenswerk ausgezeichnet wurde, realisierte den Film auf der Basis des Romans "Die schwarze Tulpe" von Alexandre Dumas aus dem Jahre 1850, weicht dabei jedoch deutlich von der Romanvorlage ab. Im Film beeindruckt vor allem die exzellente Choreographie der Kampfszenen, die mit einer aufwendigen Produktion verbunden war. Und auch Alain Delon, der in dem Film in einer Doppelrolle zu sehen ist, verleiht dem Film seine besondere Note. Der Schauspieler zählte insbesondere in den 60er und 70er Jahren zu den bekanntesten französischen Leinwandstars und war damals häufig in düsteren Rollen als Killer und Unterweltler zu sehen. In "Die schwarze Tulpe" glänzt er in einer Doppelrolle: Das von ihm dargestellte Brüderpaar könnte ungleicher nicht sein, was mitunter schwer vorstellbar macht, dass es sich bei beiden Protagonisten tatsächlich um ein und denselben Darsteller handelt. "Die schwarze Tulpe", in dem es Christian-Jaque gelingt, Witz und Ironie mit zahlreichen Spannungselementen zu verknüpfen, gehört zu den größten französischen Historienfilmen.
Diese und 50.000 weitere Sendungen in
Mitwirkende
Alain Delon
Julien de Saint Preux / Guillaume de Saint Preux
Virna Lisi
Caroline 'Caro' Plantin
Dawn Addams
La marquise Catherine de Vigogne
Akim Tamiroff
Le marquis de Vigogne
Adolfo Marsillach
Baron La Mouche
Laura Valenzuela
Lisette
George Rigaud
Chief of Police
Francis Blanche
Plantin
José Jaspe
Brignon
Robert Manuel
Prinz Alexandre de Grasillach de Morvan Lobo
Lucien Callamand
Frontin
Enrique Ávila
Un villageois
Perla Cristal
Schauspieler
José Luis Pellicena
Schauspieler
Álvaro de Luna
Schauspieler
Yvan Chiffre
Schauspieler
Santiago Ontañón
Schauspieler
Rico Lopez
Un cavalier / Horseman
Paul Andréota
scenario and adaptation
Henri Jeanson
scenario and adaptation
Henri Decaë
Kamera
Gérard Calvi
Musik
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