Komödie
Bis zum Ellenbogen
Spielfilm
D 2007
ab 12
85 Min. (90 Min.)
Stereo
16:9
Der Reeder Achim und der Hartz-IV-Empfänger Willi sehen sich gezwungen, eine Leiche quer durch Deutschland zu transportieren, um für den Verblichenen die erbetene Seebestattung durchzuführen.
Alpenpanorama, eine kleine Berghütte, Schweizer Käse, angenehme Ruhe - so hatte sich der Bankangestellte Sven seine Auszeit vorgestellt. Doch dann wird er Zeuge eines Fahrradunfalls. Der windige Geschäftsmann Achim hat mit seinem teuren Mountainbike bei einer Talabfahrt den Wanderer Willi über den Haufen gefahren. Sven eilt natürlich zu Hilfe und bietet den beiden an, mit zu seiner Hütte zu kommen. Achim will sich seine Verletzung nicht eingestehen und am liebsten direkt weiter. Da sein Körper aber nicht ganz mitspielt, muss er wohl oder übel die Nacht auf Svens Hütte verbringen. Willi dagegen, der von Hartz IV lebt, nutzt gern die Gelegenheit, an eine kostengünstige Unterkunft zu kommen. Der überaus gastfreundliche Sven freut sich über die Gesellschaft der beiden Herren. Nach ersten Startschwierigkeiten, politischen und charakterlichen Differenzen zwischen Achim und Willi, freunden sich die drei dann doch etwas an und verbringen ein paar schöne Tage in den Bergen zusammen. Bis am letzten Abend ein Unfall passiert, der für Sven tödlich endet. Willi und Achim müssen nun ihre Differenzen überwinden und gemeinsam eine Lösung finden. Hier auf der Hütte lassen können sie Sven unmöglich. Sie befürchten, für seinen Unfalltod verantwortlich gemacht zu werden. Deshalb wollen sie seinen Leichnam wunschgemäß auf See bestatten. Achim und Willi müssen Sven also nur noch unbemerkt aus der Schweiz nach Sylt schmuggeln, was sich natürlich alles andere als einfach gestaltet. Noch dazu ist Achims Interesse an der körperlichen Unversehrtheit des Toten weniger seinem Pietätsgefühl geschuldet als der Tatsache, dass laut Sven im Tresor seines Arbeitgebers ein Haufen Schwarzgeld lagert. Ein Roadtrip quer durchs Land beginnt … mit einer Leiche im Kofferraum.
Gäbe es den Begriff "schwarze Komödie" nicht schon - für Justus von Dohnányis Regiedebüt müsste man ihn glatt erfinden. Ein großartiger "kleiner Film", kreativ und respektlos.
Diese und 50.000 weitere Sendungen in
Mitwirkende
Stefan Kurt
Willi Kolb
Jan Josef Liefers
Achim Delvental
Justus von Dohnányi
Sven Hansen
Susanne Wolff
Rebecca
Antoine Monot, Jr.
Schorsch
Katharina Matz
Svens Mutter
Devid Striesow
Lehmann
Sophie Stierle
Grenzbeamtin
Oscar Ortega Sánchez
Kellner
Luisa Lindner
Lehmanns Daughter Luisa
Christian Lau
Gardener
Matthias Schellenberg
Kamera
Stefan Will
Musik
Timo Blunck
Musik
Ralf Denker
Musik
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