FIFA: Zwischen Machtgier und Korruption
Staffel 1, Folge 2 von 2 | Fußball
Im Mai 2015 wurden in einem Hotel in Zürich mehrere einflussreiche Funktionäre der FIFA festgenommen. Die Festnahmen waren das Ergebnis eines jahrelangen Ermittlungsverfahrens der US-amerikanischen Justizbehörden. Es ging um Korruptionsvorwürfe im Zusammenhang mit der Vergabe von Fußball-Weltmeisterschaften. Konkret wurden Bestechungszahlungen und andere illegale Machenschaften im Zusammenhang mit den Wahlen zum Gastgeberland der WM 2010 in Südafrika und der WM 2022 in Katar untersucht. Die Vorwürfe reichten von der Annahme von Schmiergeldern bis hin zu Geldwäsche und Betrug. Die Festnahmen lösten eine weltweite Empörung aus und führten zu Forderungen nach einer umfassenden Reform des Fußballweltverbands. Es begann eine Reihe von internen Untersuchungen und Neuwahlen innerhalb der FIFA. Zudem wurden weitere Ermittlungen in verschiedenen Ländern aufgenommen. Die FIFA sah sich mit dem Vorwurf konfrontiert, über Jahre hinweg eine Kultur der Korruption und Machtmissbrauchs gedeihen lassen zu haben. Die Ereignisse stellten eine Zäsur in der Geschichte des Fußballs dar und warfen einen Schatten auf die Integrität des Sports. Es folgten juristische Auseinandersetzungen und die Aufarbeitung der Vorwürfe dauerte an. Der Skandal offenbarte die komplexen Verstrickungen zwischen Politik, Wirtschaft und Sport. Die FIFA stand vor der Herausforderung, ihr Image wiederherzustellen und das Vertrauen der Öffentlichkeit zurückzugewinnen.
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