Die Mutter der Anti-Kriegsfilme im Final Cut
In Erinnerung an Robert Duvall (5.1.1931 - 15.2.2026): Apocalypse Now - Final Cut
Kriegsdrama
Saigon, 1969. Captain Benjamin L. Willard erhält einen düsteren Auftrag: Er soll den abtrünnigen Colonel Walter E. Kurtz im tiefsten Dschungel Kambodschas finden und „beseitigen“. Kurtz, einst ein strahlender Offizier, hat sich mit seinen Methoden und Ideologien ins absolute Chaos manövriert und befehligt eine kleine, fanatische Anhängerschaft. Willard begibt sich mit einem kleinen Boot und einer ebenso schillernden Crew auf eine Reise den Fluss hinauf, die ihn tiefer und tiefer in den Wahnsinn und die Schrecken des Krieges führt. Je weiter die Männer in das Herz der Finsternis vordringen, desto unheimlicher wird die Atmosphäre und desto verschwommener die Grenzen zwischen Moral und Wahnsinn. Die Begegnungen mit surrealen Kriegsszenen, von einem spektakulären Angriff mit Surfbrettern und Helikoptern bis hin zu einem verstörenden Zwischenstopp bei einer US-Militärbasis, verstärken das Gefühl einer alptraumhaften Realität. Willard muss sich nicht nur mit den äußeren Gefahren, sondern auch mit seinen eigenen inneren Dämonen auseinandersetzen, während er dem Schatten von Colonel Kurtz näher kommt. Francis Ford Coppolas „Apocalypse Now“ ist mehr als nur ein Kriegsfilm – es ist eine tiefgründige Auseinandersetzung mit dem menschlichen Wesen, der Macht und der dunklen Seite der Zivilisation, neu aufgelegt im atemberaubenden Final Cut.
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