Verboten, vergessen, erfolgreich! - Die Geschichte des Frauenfußballs
Gesellschaft + Soziales
110.000 Menschen kommen um ein Frauenfußballspiel im Stadion zu sehen – ein historisches Ereignis. Das größte Publikum bei einem Frauenfußballspiel in der Geschichte des Sports. Was anmutet wie eine Schlagzeile aus dem Jahr 2026 – ist 1971 bereits Realität, denn damals findet im Aztekenstadion in Mexiko das inoffizielle WM-Finale zwischen Mexiko und Dänemark statt. Vor vollen Rängen. Allen Verboten zum Trotz, denn Frauenfußball ist zu diesem Zeitpunkt großteils noch untersagt. Es ist ein Verbot, das Tradition hat – FIFA, UEFA und auch die nationalen Verbände haben den Sport in den Jahrzehnten strukturell unterbunden - in Österreich seit 1936. Damals spielt, einzigartig in Europa, eine organisierte Frauenliga. Obwohl ihnen das Spiel auf Verbandsplätzen bei Strafe verboten wurde, ballestern schon vor 90 Jahren Frauen in Österreich. Diese Geschichte des Frauenfußballs ist weitestgehend unbekannt – Marko Arnautovic, Ralf Rangnick, Konrad Laimer, Herbert Prohaska und Co staunen in der Dokumentation über die vergessenen, verbotenen und dennoch erfolgreichen Aspekte des Frauenfußballs, der sich jahrzehntelang gegen gesellschaftliche Normen, politische Verbote und patriarchale Sportstrukturen behauptet. Mit tiefgehender Recherche und Interviews mit Fußballpionierinnen der Vergangenheit verfolgt die Dokumentation die Entwicklung bis heute wie Frauen trotz massiver Widerstände den Ball ins Rollen brachten. Manuela Zinsberger, Irene Fuhrmann, Gigi Ludwig und viele mehr zeichnen die Entwicklung bis heute nach: Von Verboten über Wiederbelebungsversuche, erste Vereine, mediale Unsichtbarkeit und fehlende Ressourcen bis hin zu modernen Erfolgen, Rekorden und den Chancen der Gegenwart.
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