Expedition Himalaja
Staffel 1, Folge 2 | Tiere
An den Südhängen des Himalajas könnten Tiger eine Chance haben, auch in Zukunft zu überleben. Eine internationale Expedition macht sich auf den Weg in das lang verschlossene Königreich von Bhutan. Das Team will herausfinden, wie viele Tiger dort leben und vor allem wo. Tiger - verehrt, gefürchtet und gnadenlos gejagt - könnten in nur 20 Jahren von unserem Planeten verschwunden sein. Doch Großkatzenexperte und Artenschützer Alan Rabinowitz ist davon überzeugt, dass es Hoffnung gibt. Eine internationale Expedition aus Wissenschaftlern und Tierfilmern, darunter der Deutsche Henry Mix, macht sich auf den Weg in das lang verschlossene Königreich von Bhutan, um Tiger aufzuspüren. Das Team hat in der ersten Folge mithilfe von versteckten Kameras erste Filmaufnahmen von Tigern im Gebiet machen können. Nun weitet es die Suche aus. Modernste Kameras kommen zum Einsatz, darunter neueste Nachtsichtgeräte, Infrarot- und Wärmebildkameras. Tierfilmer Henry Mix und die englische Kamerafrau Justine Evans versuchen von einer Baumplattform ihr Glück. Aus 30 Meter Höhe haben sie freien Blick über eine Ebene. Fährtenleser Steve Backshell will ein Flusstal erkunden. Die Berghänge sind allerdings so steil, dass er nur mit Kajaks vorankommen kann. Ein gefährliches Unterfangen, da der Fluss nach der Schneeschmelze wild und unberechenbar ist. Wie die Teile eines Puzzles tragen die Mitglieder der Expedition Informationen zusammen, die dazu beitragen könnten, eine Tiger-Schutzzone zwischen Nepal und China einzurichten. Bhutan wäre innerhalb dieses Korridors das Herzstück. Nur wenn das gelingt, haben die charismatischen Großkatzen eine Zukunft.
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