Zeitgeschehen
Presseclub
Talk
D 2026
45 Min.
Free-TV-Premiere
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Zwischen Trump und Putin: Wie bedroht ist Europa?
Nach der russischen Vollinvasion in der Ukraine und der zweiten Präsidentschaft von Donald Trump steht Europa vor einer existentiellen Frage: Kann es sich in dieser neuen Weltordnung behaupten oder droht der Kontinent zwischen den Fronten zerrieben zu werden? Das ist die Kernfrage, die ab Freitag auf der Münchner Sicherheitskonferenz diskutiert wird. Kanzler Friedrich Merz hat in seiner Eröffnungsrede den Ton gesetzt: Europa wolle mehr Verantwortung in der transatlantischen Partnerschaft übernehmen, wovon nicht nur der alte Kontinent profitiere, sondern auch die USA selbst. Gleichzeit hat er klar gemacht, dass er den Kulturkampf der Maga-Bewegung nicht mittragen will. Damit ist klar: Merz setzt trotz aller Differenzen weiter auf das Beistandsversprechen der US-Amerikaner. Wie verlässlich ist das? Ist das Angebot des französischen Präsidenten Macron einer nuklearen Teilhabe vielleicht eine Alternative? Immerhin hat Merz das Gesprächsangebot als erster deutscher Kanzler angenommen. Der Kanzler bekräftigte darüber hinaus den Anspruch, die Bundeswehr zur stärksten konventionellen Armee in Europa zu machen und in Abstimmung mit den europäischen Partnern eine Führungsrolle zu übernehmen. Aber wie genau soll die aussehen? Wie und bis wann ist Europa in der Lage, sich selbst zu verteidigen für den Fall, dass Putin ernst macht und die NATO angreift?
Im ARD-Presseclub diskutieren Journalistinnen und Journalisten aus dem In- und Ausland aktuelle politische Ereignisse und Entwicklungen. Im Dialog entsteht ein Wettstreit der Meinungen und Interpretationen aktueller politischer Vorgänge. Durch die Sendungen führen im Wechsel Volker Herres, Jörg Schönenborn und Ellen Ehni. Im anschließenden "Presseclub nachgefragt" können Zuschauerinnen und Zuschauer über die WDR 5 Hotline mit den Beteiligten der Sendung weiterdiskutieren und Fragen stellen.
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Mitwirkende
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