Familienfilm
Heidi
Spielfilm
CH/D 2015
Ohne Altersbeschränkung
105 Min. (111 Min.)
16:9
Das Waisenmädchen Heidi lebt glücklich bei ihrem Großvater in den Schweizer Bergen und hütet mit Peter Ziegen. Bald holt ihre Tante sie nach Frankfurt, um Klara, die im Rollstuhl sitzt, Gesellschaft zu leisten.
Das Waisenmädchen Heidi lebt glücklich bei ihrem Großvater in den Schweizer Bergen. Mit ihrem Freund Geißenpeter hütet sie die Ziegen auf der Alm. Aber dann wird Heidi von ihrer Tante nach Frankfurt geholt. Dort soll sie bei einer wohlhabenden Familie Freundin für die kranke Tochter Klara sein. Doch die Enge der Stadt bekommt ihr nicht. Das Waisenmädchen Heidi (Anuk Steffen) wird von ihrer Tante Dete (Anna Schinz) zum Großvater in die Schweizer Alpen gebracht. Sie hat jetzt keine Zeit mehr für das Kind, weil sie eine Anstellung als Dienstmädchen in Frankfurt am Main angenommen hat. Der Almöhi (Bruno Ganz), wie der Alte von allen genannt wird, ist ein menschenscheuer Einsiedler, der abgeschieden in seiner Berghütte lebt und Ziegen hält. Brüsk weist er Dete ab und will seine Enkelin nicht aufnehmen. Die Tante verabschiedet sich dennoch und lässt Heidi bei ihm zurück. Der lässt sie vor der Hütte stehen und ihr bleibt nichts weiter übrig, als in der ersten Nacht bei den Ziegen im Stall zu schlafen. Doch in den nächsten Tagen gewinnt Heidi mit ihrer fröhlichen und offenen Art langsam die Zuneigung des Großvaters. Sie gibt nichts auf die schlimmen Gerüchte, die über den Almöhi erzählt werden und erobert damit sein Herz. Er verwirft den Plan, sie dem Pfarrer zu übergeben, der sie ins Kinderheim bringen würde. Fortan zieht Heidi Tag für Tag mit dem Geißenpeter (Quirin Agrippi) auf die Almen. Peter ist ein Junge aus dem Dorf, der in den Ferien die Ziegen auf die saftigen Bergwiesen treibt und auf seinem Weg auch die des Großvaters mitnimmt. Zusammen toben sie durch die traumhafte Berglandschaft, hüten die Ziegen und genießen die Freiheit draußen zu sein. Heidi ist so glücklich wie noch nie zuvor. Doch im nächsten Frühjahr kommt Tante Dete zurück und nimmt Heidi gegen den Willen des Großvaters mit nach Frankfurt. Dort soll sie bei der wohlhabenden Familie Sesemann leben und Spielgefährtin für die Tochter Klara (Isabelle Ottmann) sein, die im Rollstuhl sitzt, seit ihre Mutter gestorben ist. Ihr Vater (Maxim Mehmet) erhofft sich von dem Arrangement Aufmunterung und Abwechslung für sein Kind, denn er ist wegen seiner Arbeit ständig auf Reisen. Zwar freundet sich Heidi schnell mit Klara an und auch Vater Sesemann und der Hausdiener Sebastian (Peter Lohmeyer) schließen sie in ihr Herz. Doch die Enge der vornehmen Stadtvilla mit ihren dunklen Möbeln, schweren Vorhängen und Benimmregeln des strengen Kindermädchens Fräulein Rottenmeier (Katharina Schüttler) kann Heidi nicht ertragen. Ihr Heimweh nach den geliebten Bergen und ihrem Großvater wird so stark, dass sie krank wird und der Hausarzt der Sesemanns eine ernste Diagnose stellen muss. In der Neuverfilmung des Kinderbuchklassikers von Johanna Spyri, die nah an der Vorlage von 1880 bleibt, wird die weltbekannte Geschichte mit einer detailverliebten authentischen Ausstattung, schwelgerischen Landschaftsaufnahmen und einem großartigen Schauspielensemble zu großem Kino für die ganze Familie. Neben Bruno Ganz als Idealbesetzung für den Almöhi ist es vor allem die Darstellerin der Titelfigur, Anuk Steffen, die - obwohl sie vorher noch nie vor einer Kamera stand - der bekannten Geschichte eine neue berührende Tiefe verleiht.
Die elternlose Heidi wird von ihrer Tante beim Großvater auf der Alm untergebracht. Zunächst will der alte Einsiedler nichts mit dem Kind zu tun haben. Doch das ändert sich schnell. Nachdem Heidi sich an das abgeschiedene Leben gewöhnt hat, taucht ihre Tante wieder auf und nimmt das Mädchen gegen seinen Willen mit nach Frankfurt. Doch ein Leben ohne den Opa, die Berge und den Geißenpeter macht Heidi krank. 1880: Tante Dete bringt die verwaiste Heidi zu ihrem Großvater, dem Almöhi, in die Berge des Kantons Graubünden. Der Großvater, der als Einsiedler lebt und nur ganz selten ins Dorf kommt, hat in der kleinen Gemeinde einen schlechten Ruf. Manche halten ihn sogar für einen Mörder. Heidi ist dem alten Mann in seiner spärlich möblierten Hütte zunächst nicht willkommen. Doch schon bald hat er sich an ihre herzerfrischende, aufrichtige Art und ihre Anwesenheit gewöhnt. Heidi selbst liebt das karge Leben. Morgens bricht sie mit dem Geißenpeter und den beiden Ziegen des Großvaters auf die Alm auf. Dort verbringen die Kinder und die Tiere einen ganzen Sommer lang fast unbeschwerte Tage. Fast, weil Heidi mithilfe einer kleinen Erpressung dem ungeduldigen Peter erst einmal abgewöhnen muss, die Ziegen zu schlagen, wenn sie nicht gleich parieren. Selbst der harte Winter wird für Heidi dank des Großvaters eine schöne Zeit. Er siedelt mit ihr zeitweise ins Dorf über, damit das Mädchen zur Schule gehen kann. Mit dem Frühjahr steht eine alte Bekannte wieder vor der Tür - Tante Dete. Gegen den Willen Heidis und des Großvaters verfrachtet sie Heidi in einen Zug, der nach Frankfurt am Main fährt. Dort "verkauft" Dete das Schweizer Naturkind in die Familie Sesemann. Die Sesemanns sind eine reiche Kaufmannssippe. Der Vater ist die meiste Zeit seines Lebens auf Geschäftsreisen, die Mutter früh verstorben, die liebevolle Großmama nur selten zu Gast. Deshalb wächst die kleine Klara, die an den Rollstuhl gefesselt ist, in dem riesigen Haus unter dem strengen Regime ihrer Gouvernante Fräulein Rottenmeier sehr isoliert auf. Die Mädchen freunden sich schnell an. Doch während Klaras Befinden durch Heidis Anwesenheit besser wird, leidet Heidi an schwerem Heimweh. Sie muss zurück in die Berge und zum Großvater. Info: Gedreht wurde die Neuauflage von "Heidi" an 47 Tagen in Graubünden, München, Thüringen und Sachsen-Anhalt: "In Graubünden filmte das Team vor allem Außenaufnahmen wie die Alphütte und den Weideplatz bei Splügen und die Dörfli-Szenen in Latsch oberhalb von Bergün. Übrigens wurden auch die beiden bekanntesten 'Heidi'-Filme von 1952 und 1954 mit Elsbeth Sigmund und Heinrich Gretler großenteils im Albutlatal realisiert." (Zitiert nach "Eine authentische Heidi", "Filmecho/Filmwoche" vom 28.11.2015) Festilvalteilnahmen und - auszeichnungen: Zlin, 57th Zlin International Film Festival for Children and Youth, 2017 Strasbourg, 12e Festival Augenblick - festival du cinéma de langue allemande en Alsace, 2016 22nd Film Festival della Lessinia, 2016 Ludwigshafen, 12. Festival des deutschen Films, 2016 Gera / Erfurt, 24. Goldener Spatz Deutsches Kinder-Medien-Festival Gera/Erfurt, 2016 Torino, 19th Environmental Film Festival Cineambiente Torino, 2016 Zlin, ZLIN International Film Festival for Children and Youth, 2016 Jeonju, Jeonju International Film Festival, 2016 Guadalajara, 31° Festival Internacional de Cine de Guadalajara, 2016 Les Arcs, 7e Festival de Cinéma Européen des Arcs, 2015
Diese und 50.000 weitere Sendungen in
Mitwirkende
Anuk Steffen
Heidi
Bruno Ganz
Alpöhi
Isabelle Ottmann
Klara
Katharina Schüttler
Fräulein Rottenmeier
Maxim Mehmet
Herr Sesemann
Jella Haase
Tinette
Peter Lohmeyer
Sebastian
Quirin Agrippi
Geissenpeter
Monica Gubser
Grossmutter
Markus Hering
Doktor
Michael Kranz
Herr Kandidat
Hannelore Hoger
Grossmama Sesemann
Anna Schinz
Dete
Lilian Naef
Barbel
Peter Jecklin
Pfarrer
Christoph Gaugler
Senner
Rebecca Indermaur
Geissenpeterin
Arthur Bühler
Dörfler
Marietta Jemmi
Frau im Dorf
Laura Parker
Marktfrau
Alain Gsponer
Regie
Petra Volpe
Drehbuch
Matthias Fleischer
Kamera
Niki Reiser
Musik
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