kulturMontag
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"Ich bin Abenteurer, bis es mich wegreißt und ich auf der Bühne sterbe", so beurteilte Panikrocker Udo Lindenberg einmal seine Leidenschaft für die Musik. Im Mai wird der konventionslose Musiker, der so charmant wie erfolgreich auf alle Regeln pfeift 80. Schon jetzt wird der Mann mit dem unvermeidlichen Hut mit Ausstellungen und einer Lexikon-Biografie geehrt. Verfasst hat sie einer seiner größten Fans, sein Freund Benjamin von Stuckrad-Barre unter dem Titel "Udo Fröhliche". "Kunst ist keine Unterwerfung, sie ist Eroberung", notierte der französische Dichter André Breton. Wie schwierig es allerdings ist, von seiner Kunst zu leben, das müssen Österreichs Kulturschaffende durch drastische Maßnahmen seit Anfang des Jahres erfahren. Denn die österreichische Bunderegierung hat das geringfügige Zuverdienstmodell beim AMS abgeschafft, was für Kulturschaffende mit atypischen Erwerbsbiografien existenzbedrohend ist. Dass es auch anders gehen kann, stellt Irland mit einem dauerhaften Grundeinkommen für Künstlerinnen und Künstler unter Beweis. Nach einer Testphase wird das Projekt jetzt verwirklicht.
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