Natur + Umwelt
Tierische Eroberer
Staffel 1, Folge 1 von 6
Reise & Kultur
USA 2011
ab 12
45 Min. (50 Min.)
Stereo
16:9
Nilpferde in Kolumbien
Originaltitel: The Invaders
Nach dem Tod des Drogenbarons Pablo Escobar verfiel dessen Privatzoo. Die meisten Tiere starben in der Wildnis. Doch die Nilpferde fühlten sich im tropischen Regenwald wohl und vermehrten sich rasant.
Der kolumbianische Drogenbaron Pablo Escobar (1949-1993) war nicht nur für seine Brutalität berüchtigt - er pflegte auch eine Reihe teils kurios anmutender Vorlieben: So nutzte er seine immensen Einnahmen aus dem Drogenhandel unter anderem dazu, sich in seinem prachtvollen Landsitz Hacienda Nápoles einen Privatzoo einzurichten, in dem auch zahllose seltene und streng geschützte Arten ihren Platz hatten. Nachdem Escobar 1993 von einer Polizei-Sondereinheit erschossen wurde, zerbrach nicht nur sein gewaltiges Verbrechens-Imperium, auch die Hacienda Nápoles blieb sich selbst überlassen und zerfiel.
Wenn Tiere in ein Gebiet einwandern, in dem sie bisher nicht heimisch waren, sprechen Experten von einer "Biologischen Invasion" - und so martialisch, wie das klingt, endet diese "Eroberung" auch oft: Die ökologische Nische der Invasoren ist meist schon durch einheimische Arten besetzt, und zwischen alteingesessenen und zugewanderten Tieren beginnt ein Verdrängungswettbewerb. Hinzu kommt, dass die Neuankömmlinge außerhalb ihrer Herkunftsregion oft keine natürlichen Feinde haben und sich daher besonders rasant vermehren können. Die Serie "Tierische Eroberer" stellt diese oft unterschätzte Gefahr vor.
Diese und 50.000 weitere Sendungen in
Mitwirkende
43394143