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Wirtschaft + Konsum
Stressige Weihnachtszeit: Wie Paketzusteller ausgebeutet werden: Speziell vor Weihnachten werden besonders viele Pakete zugestellt – und das unter meist prekären Bedingungen. Wie zugespielte Aufnahmen zeigen, herrscht in manchen Verteilerzentren Chaos. Ein ehemaliger Unternehmer, der im Auftrag eines Logistikkonzerns ausgeliefert hat, berichtet von katastrophalen Zuständen: mehr als 300 Pakete, die in nur wenigen Stunden zugestellt werden sollen. Der Betroffene berichtet von zu wenig Zeit für die täglichen Aufträge, nicht einmal für WC-Pausen reicht die Zeit. Seine Mitarbeiter führten deshalb Urinflaschen in den Lieferautos mit. Was ist da los? Werden hier Paketzusteller systematisch ausgebeutet oder sind das Einzelfälle? / Zehn Jahre Seidenstraße: Chinas Mega-Projekt schwächelt: Vor zehn Jahren hat Chinas Präsident Xi Jinping ein Prestigeprojekt ins Leben gerufen: die neue Seidenstraße. Häfen, Pipelines, Autobahnen und Eisenbahnlinien – alles wurde von den Chinesen gekauft oder gebaut. Bis zu einer Billion Euro wurde dafür ausgegeben. Manche fürchteten, dass China sich strategische Infrastruktur weltweit sichert. Doch inzwischen geht China das Geld aus und 60 Prozent der chinesischen Auslandskredite sind notleidend. Was bleibt zehn Jahre nach dem Start des Prestigeprojekts übrig? Droht hier ein neues Finanzdebakel? / Reparieren statt neu kaufen: Doch ohne Förderungen geht's nicht: Billig im Internet einkaufen und umtauschen – der Trend zum schnellen Konsum ist gerade jetzt bei Weihnachtseinkäufen durchaus üblich. Trotzdem wollen viele – auch im Sinne der Nachhaltigkeit – alte Sachen bewahren und reparieren. Der staatlich geförderte Reparaturbonus hat einen kurzfristigen Boom ausgelöst. Es zeigt sich allerdings: Ohne langfristige Fördermaßnahmen und ein in die Pflicht nehmen von Produzenten für langlebigere Produkte wird es nicht funktionieren. Warum werfen wir noch immer so viel weg und was kann man dagegen tun?
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