Easy Rider im Härtetest - Mit Vollgas zu sich selbst
Menschen
"Mein Leben läuft in ruhigen Bahnen, manchmal zu ruhig, da will ich mich herausfordern, hinterfragen. Und wenn ich unterwegs bin, den ganzen Tag auf dem Motorrad sitze, dann ist es wie das Defragmentieren einer Festplatte. Es wird klarer, was mir im Leben wirklich wichtig ist." Und für dieses "Defragmentieren" will Axel Scholl-Poensgen von Mainz nach Ulan Bator in der Mongolei fahren. Mit seinem besten Freund und acht anderen Motorradbegeisterten. 9000 km immer Richtung Osten. Dafür hat er 1,5 Jahre geplant, sich ein Off-Road fähiges Motorrad gekauft. Doch die Reise wird dem "Easy Rider aus Mainz" alles abverlangen, wird ihn an die Grenze seiner physischen wie psychischen Belastbarkeit bringen. Viel zu wenig Schlaf, bis zu 18 Stunden auf dem Motorrad sitzen, Defekte, Stürze, russische Reparaturversuche, eine ganze Menge Stressfaktoren, die ihm alles abverlangen, ihn an den Rand des Scheiterns bringen und letztendlich ihm das vermitteln "was in seinem Leben wirklich wichtig ist." Auch wenn er sich diesen Weg sicherlich ganz anders vorgestellt hat.
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