Joana Mallwitz & Alice Sara Ott - Ravel, Beethoven, Meredith und Dessner
Klassische Musik
Das Konzert im Berliner Konzerthaus beginnt mit einer modernen Interpretation von Maurice Ravels Boléro. 1928 als Ballettmusik entstanden, entwickelte es sich zu einem seiner prägenden Werke. Mit seinem stetig anwachsenden Spannungsbogen und der minuziösen Orchestrierung entfaltet es eine hypnotische Kraft, die das Publikum bis heute fasziniert. Anschließend interpretiert die Pianistin Alice Sara Ott das Klavierkonzert des US-amerikanischen Komponisten Bryce Dessner, der auch als Gitarrist der Band The National bekannt ist. Sein 2025 uraufgeführtes Werk verbindet filigrane Melodien mit kraftvoller rhythmischer Intensität und entfaltet dabei ein faszinierendes, modernes Orchesterbild. Auf das 2012 entstandene Stück Nautilus der britischen Komponistin Anna Meredith folgt schließlich Ludwig van Beethovens 1. Symphonie, die den Beginn seines symphonischen Schaffens markiert. Sie vereint klassische Strukturen mit frischem Ausdruck, zeigt feinsinnige Harmonien, lebhafte Rhythmen und erste Ansätze seines späteren, unverwechselbaren Stils. Joana Mallwitz (geboren 1986) ist seit 2023 die erste Chefdirigentin des 1952 als Berliner Sinfonie-Orchester gegründeten Konzerthausorchesters. Die aus München stammende Pianistin Alice Sara Ott (geboren 1988) ist 2025/26 Artist in Residence am Konzerthaus, der in Frankreich lebende US-Amerikaner Bryce Dessner (geboren 1976) Composer in Residence. Aufzeichnung vom 5. September 2025 im Konzerthaus Berlin, Berlin.
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