Michael Caine als intellektueller 007-Pendant
Finale in Berlin
Agentenfilm
Sergeant Harry Palmer (Michael Caine), reaktivierter britischer Agent, kommt Mitte der 1960er-Jahre ins geteilte Berlin. Sein Auftrag: Er soll die Flucht des absprungwilligen, sowjetischen Geheimdienstobersten Stok (Oskar Homolka) aus Ostberlin organisieren. Unterstützen soll ihn dabei sein alter Kumpan Johnny Vulkan (Paul Hubschmid), der ebenfalls für den britischen Geheimdienst arbeitet. Von Vulkan organisiert, passiert Palmer die Grenze nach Ostberlin unbehelligt und trifft sich mit Stok. Es wird vereinbart, dass die Flucht vom Westberliner Fluchthilfespezialisten Kreutzman (Günter Meisner) geplant und durchgeführt wird. Zurück in Westberlin macht Palmer Bekanntschaft mit der bezaubernden Samantha Steel (Eva Renzi), die ihr Interesse an Palmers undurchsichtiger Tätigkeit aber nur schwer verheimlichen kann. Zusammen mit Kreutzman und seinen Mittelsmännern plant Palmer, Stok nun - als Leiche getarnt - in einem Sarg aus Ostberlin herauszuschmuggeln. Nachdem London die Aktion genehmigt und bezahlt hat, läuft die Aktion an. Doch dann stellt sich heraus, dass nicht nur Stok mit gezinkten Karten spielt. Im geheimdienstlichen Dunstkreis von MI6, CIA, KGB, Mossad und ehemaligen Naziagenten verfolgen Samantha und Johnny Vulkan ihre ganz eigenen Ziele, und Harry Palmer bleibt einzig herauszufinden, wer ihn zu täuschen versucht und zu opfern gewillt ist.
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