Gesellschaft + Soziales
rec.
Folge 167
Reportage
CH 2026
Ohne Altersbeschränkung
30 Min.
Premiere
Stereo
Wenn das Haustier stirbt - Die Trauer, die viele nicht ernst nehmen
In diesem Format greifen die Reporter kontroverse und emotionsgeladene Themen auf, die alle Beteiligten bewegen. Sie bemühen sich, unsere Welt so darzustellen, wie sie wirklich ist - ungeschönt und authentisch.
Ob ein Mensch stirbt oder ein Tier - das macht gar keinen Unterschied", sagt ein Mann an einem Trauergottesdienst für Tiere. Er habe selbst schon erlebt, dass er um ein Tier mehr getrauert habe als um einen Menschen. Auch der Tierarzt Bronek Nowicki erlebt hautnah mit, wie eng viele Menschen mit ihren Tieren verbunden sind. Er macht Hausbesuche und hat schon über tausend Tiere eingeschläfert. Dennoch gehen die Einsätze nicht spurlos an ihm vorbei: "Auch wenn ein Tier ein volles, schönes Leben hinter sich hatte - es ist trotzdem immer schwierig." Das Paar Sascha und Tabea kämpft um das Leben seines unheilbar kranken Hundes Angus. Der zehnjährige Vierbeiner schrammte schon mehrmals knapp am Tod vorbei - und hat die Ersparnisse der beiden aufgebraucht. "Ein Tier nur wegen der Kosten einzuschläfern, fände ich nicht fair", sagt Tabea. Doch der Tag des Abschieds rückt näher und der Gedanke daran macht ihnen Angst.
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