Alain Delon als Ex-Sträfling Gino
Gangsterfilm
Endstation Schafott
Spielfilm
F/I 1973
ab 12
105 Min. (100 Min.)
Originaltitel: Deux hommes dans la ville
Der Bankräuber Gino wird auf Bewährung entlassen und baut sich eine Existenz auf. Doch Inspektor Goitreau glaubt nicht an Resozialisierung und setzt alles daran, ihn wieder hinter Gitter zu bringen.
Zehn lange Jahre schon sitzt Gino Strabliggi wegen eines Bankraubs im Gefängnis, als es dem Sozialarbeiter Germain Cazeneuve endlich gelingt, Ginos vorzeitige Entlassung auf Bewährung zu erreichen. Mit Cazeneuves Hilfe, der sich wie ein väterlicher Freund um ihn kümmert, bekommt Gino wieder festen Boden unter die Füße. Cazeneuve verschafft ihm Arbeit in einer Druckerei in Montpellier. Gino lernt die hübsche Bankangestellte Lucie kennen und sein Wunsch nach einem normalen, bürgerlichen Leben scheint sich zu erfüllen. Als ehemaliger Sträfling muss sich Gino in regelmäßigen Abständen bei der örtlichen Polizei melden. Dort läuft ihm Oberinspektor Goitreau, der ihn vor zehn Jahren verhaftete, über den Weg. Plötzlich ist es mit der Idylle vorbei: Für Goitreau ist und bleibt Gino ein Verbrecher. Dass er ausgerechnet eine Bankangestellte zur Freundin hat, macht ihn in den Augen des Oberinspektors umso verdächtiger. Goitreau will Gino wieder hinter Gitter bringen und setzt ihm so lange zu, bis ein provozierter Rückfall Ginos gute Vorsätze zunichtemacht. Gino wird zum Tode verurteilt. Verzweifelt kämpft Cazeneuve um das Leben seines Schützlings, doch die Maschinerie der Justiz ist nicht mehr aufzuhalten ...
"Endstation Schafott" ist ein beklemmender Sozialkrimi, der als minuziös beobachtete Fallstudie angelegt ist. Durch genaue Figurenzeichnung wird die Spannung langsam, aber stetig gesteigert. Alain Delon in der Rolle des Ex-Sträflings Gino zeichnete auch für die Produktion verantwortlich. Der Film ist mit Jean Gabin, Michel Bouquet, Mimsy Farmer sowie dem jungen Gérard Depardieu bis in die Nebenrollen herausragend besetzt. "Endstation Schafott" ist eine Anklage gegen die Todesstrafe, aber auch gegen eine ungerechtfertigte polizeiliche Verfolgung und eine ungerechte Rechtsprechung. Regisseur José Giovanni blickt mit seinem Film auf eigene Erfahrungen zurück. Auch er geriet auf die schiefe Bahn und wurde zum Tode verurteilt, wurde aber später, dank der Intervention seines Vaters, begnadigt. In den letzten Jahren seines Lebens engagierte er sich in der Gefängnisarbeit und der Bekämpfung von Jugendkriminalität.
Diese und 50.000 weitere Sendungen in
Mitwirkende
Jean Gabin
Germain
Alain Delon
Gino
Mimsy Farmer
Lucie
Victor Lanoux
Marcel
Cécile Vassort
Évelyne Cazeneuve
Ilaria Occhini
Sophie
Guido Alberti
Le patron de l'imprimerie
Malka Ribowska
L'avocate de Gino
Christine Fabréga
Geneviève Cazeneuve
Gérard Depardieu
Un jeune truand
Robert Castel
André Vaultier
Michel Bouquet
L'inspecteur Goitreau
Bernard Giraudeau
Frédéric Cazeneuve
Albert Augier
Rasuin
Maurice Barrier
Le juge d'instruction
Gabriel Briand
Jeannot
Jean-Pierre Honoré
Le prêtre
Raymond Loyer
Le capitaine de gendarmerie
Roland Monod
Le président du tribunal
Jacques Monod
Le procureur
Pierre Collet
Le commissaire
Patrick Lancelot
Le médecin
Jacques Marchand
Le détenu désepéré
Armand Mestral
Le directeur de la prison de Pontoise
Dominique Zardi
Un détenu
Paul Beauvais
Schauspieler
José Giovanni
Regie
Gianfranco Clerici
dialogue adaptation: Italian version
Jean-Jacques Tarbès
Kamera
Philippe Sarde
Musik
39925311