Schuld und Sühne um Robert De Niro
Drama
Mission
Spielfilm
GB/F 1986
ab 12
120 Min. (125 Min.)
Originaltitel: The Mission
Pater Gabriel tritt in Südamerika die Nachfolge eines ermordeten Jesuitenpaters an. Die Angst der katholischen Kirche vor der Vormachtstellung der Jesuiten stürzt ihn bald in einen blutigen Krieg.
Im südamerikanischen Urwald Mitte des 18. Jahrhunderts: Eine Gruppe von Eingeborenen bindet einen Priester an ein Holzkreuz und lässt dieses ins Wasser. Das Kreuz treibt flussabwärts und stürzt die imposanten Iguaçu-Wasserfälle hinab. Als der jesuitische Pater Gabriel in die Region gesandt wird, droht ihm ein ähnliches Schicksal. Doch dem idealistischen Mann gelingt es mithilfe seines Oboespiels, das Vertrauen der indigenen Guraní zu gewinnen und sie in der Missionsstation San Miguel an den christlichen Glauben heranzuführen. Der portugiesische Sklavenhändler Rodrigo Mendoza, der in einem Streit um eine Frau seinen eigenen Bruder getötet hat, schließt sich in einem Versuch der Sühne ebenfalls der Mission an. Als das Gebiet 1750 durch den Abschluss des Vertrags von Madrid von Spanien an Portugal übergeht, ist der Frieden der Mission und die Freiheit der Guraní gefährdet. Im Zuge seines Versuchs, die drohende Sklaverei zu verhindern, bittet Gabriel den päpstlichen Abgesandten Altmirano, der zugleich als Erzähler der Geschichte fungiert, ins Dorf. Dieser ist fasziniert von der Spiritualität und der Gastfreundschaft in der Mission, beschließt bei seiner Rückkehr aber eine Einhaltung des Vertrags anzuordnen. Nachdem auch der päpstliche Schutz weggebrochen ist, sehen sich Gabriel und Mendoza gezwungen, ihre Differenzen zu überwinden; sie versuchen, die wehrlose Missionsbevölkerung vor dem Angriff der spanischen und portugiesischen Kolonialherren zu schützen ... Vor der atemberaubenden Kulisse des südamerikanischen Urwalds drehte Roland Joffé das epische Drama um Glauben und Moral nach einem Drehbuch von Richard Bolt ("Lawrence von Arabien", "Doktor Schiwago"). Joffés spezielles Interesse gilt dabei der Darstellung der Eingeborenen, die er mit dem Stamm der Waunana besetzt, deren bisheriger Kontakt mit Weißen minimal gewesen ist und die noch niemals zuvor einen Kinofilm gesehen haben. Historisch akkurat zeichnet der Film die Geschehnisse in den von den Jesuiten errichteten Siedlungen nach: Die Jesuiten hatten sich neben ihrem Missionierungsvorhaben auch den Schutz der Guraní vor der Ausbeutung durch die weiße Oberschicht und Sklavenjäger zur Aufgabe gemacht. Bei seinem zweiten Kinofilm arbeitet der britische Regisseur Joffé wie schon bei "The Killing Fields" mit Kameramann Chris Menges zusammen, der für seine Arbeit 1987 einen Oscar erhält. Bei den Filmfestspielen in Cannes gewinnt der hochkarätig besetzte Historienfilm 1986 die Goldene Palme. Der legendäre Filmkomponist Ennio Morricone ("Spiel mir das Lied vom Tod", "Es war einmal in Amerika", "Cinema Paradiso") wird, ebenso wie Autor Bolt, für seine Leistung mit einem Golden Globe ausgezeichnet - sein Stück "Gabriels Oboe" gilt bis heute als eine der besten Filmmusiken aller Zeiten.
Vor der atemberaubenden Kulisse des südamerikanischen Urwalds dreht Roland Joffé das epische Drama um Glauben und Moral nach einem Drehbuch von Richard Bolt ("Lawrence von Arabien", "Doktor Schiwago"). Joffés spezielles Interesse gilt dabei der Darstellung der Eingeborenen, die er mit dem Stamm der Waunana besetzt, deren bisheriger Kontakt mit Weißen minimal gewesen ist und die noch niemals zuvor einen Kinofilm gesehen haben. Historisch akkurat zeichnet der Film die Geschehnisse in den von den Jesuiten errichteten Siedlungen nach: Die Jesuiten hatten sich neben ihres Missionierungsvorhabens auch den Schutz der Guaraní vor der Ausbeutung durch die weiße Oberschicht und Sklavenjäger zur Aufgabe gemacht. Bei seinem zweiten Kinofilm arbeitet der britische Regisseur Joffé wie schon bei "The Killing Fields" mit Kameramann Chris Menges zusammen, der für seine Arbeit 1987 einen Oscar erhält. Bei den Filmfestspielen in Cannes gewinnt der hochkarätig besetzte Historienfilm 1986 die Goldene Palme. Der legendäre Filmkomponist Ennio Morricone ("Spiel mir das Lied vom Tod", "Es war einmal in Amerika", "Cinema Paradiso") wird, ebenso wie Autor Bolt, für seine Leistung mit einem Golden Globe ausgezeichnet - sein Stück "Gabriels Oboe" gilt bis heute als eine der besten Filmmusiken aller Zeiten.
Diese und 50.000 weitere Sendungen in
Mitwirkende
Robert De Niro
Rodrigo Mendoza
Jeremy Irons
Pater Gabriel
Ray McAnally
Kardinal Altamirano
Aidan Quinn
Felipe Mendoza
Cherie Lunghi
Carlotta
Ronald Pickup
Hontar
Chuck Low
Cabeza
Liam Neeson
Pater Fielding
Bercelio Moya
Indiojunge
Sigifredo Ismare
Medizinmann
Asuncion Ontiveros
Indiohäuptling
Daniel Berrigan
Sebastian
Alejandrino Moya
Chief's Lieutenant
Rolf Gray
Junger Jesuit
Álvaro Guerrero
Jesuit
Tony Lawn
Pater Provincial
Joe Daly
Edelmann
Carlos Duplat
Kommandeur der Portugiesen
Rafael Camerano
Kommandeur der Spanier
Monirak Sisowath
Ibaye
Silvestre Chiripua
Indio
Luis Carlos Gonzalez
Boy Singer
Maria Teresa Ripoll
Carlottas Dienstmädchen
Alberto Borja
Priest
Alain Becerra Calderon
Portuguese Soldier
Jacques Des Grottes
Priest
Enrique Lamas
Nobleman
Antonio Segovia
Nobleman
Harlan Venner
Secretary
Roland Joffé
Regie
Robert Bolt
screenplay
Chris Menges
Kamera
Ennio Morricone
Musik
38595363