mareTV Classics
Folge 93 | Natur + Umwelt
Kilometerlange goldfarbene Strände, einladende Buchten und dicht bewaldete Berge, die Bulgaren nennen ihr Land auch "Vorgarten Gottes". "mareTV" erkundet Bulgariens Schwarzmeerküste von Sosopol bis zur rumänischen Grenze, von Sonnen- bis Goldstrand. Der ehemalige Matrose Georgi nahm es mit dem "Vorgarten Gottes" wörtlich: Nachdem er endgültig an der Schwarzmeerküste in der Bucht von Sosopol "vor Anker ging", übernahm er eine Kneipe. Er pflanzte dort die exotischsten Gewächse, Souvenirs von seinen Seereisen. Seine "Bar Tropical" gleicht dadurch dem Garten Eden. Rund um die Uhr ist Georgi mit der Pflege von Kakteen, Zitronenbäumen und chinesischen Rosen beschäftigt. Das bulgarisch-orthodoxe Kloster von Pomorie ist das einzige noch bewohnte an Bulgariens Küste. Vielleicht harren die Mönche immer noch in dem typischen Seebad aus, weil die Gegend bestens für den Weinanbau geeignet ist. Mit ihrem Traubenschnaps Grosdowa Rakija und ihrer für Bulgaren typischen Gastfreundschaft halten sie sich seit Jahrzehnten wirtschaftlich über Wasser. Milen Filev und Anton Kovaschev sind Naturschützende mit Leib und Seele. Auf den ersten Blick sind sie etwas sonderbar, denn sie freuen sich über eine beliebte "Einflugschneise": Die Via Pontica, benannt nach einer antiken römischen Straße über den Balkan, ist eine der meist frequentierten Vogelzugrouten der Welt. Direkt an der Küste, bei Burgas, haben Filev und Kovaschev ein Vogelschutzzentrum errichtet. Olivenspötter, Mittelmeersteinschmätzer oder Felsenkleiber, bis zu 400 Arten rasten hier. An der Steilküste von Kamen Brjag nahe der rumänischen Grenze versteckten sich einst die Dorfbewohner vor den Piraten. Heutzutage "entern" Blumenkinder aus aller Welt die Höhlen mit Meerblick, sie sind ein idealer Platz für Feten, zum Freeclimbing oder Faulenzen.
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