Schleswig-Holstein Magazin
Regionalmagazin
• Brunsbüttel fährt auf Recycling-Asphalt ab Für den Elbehafen Brunsbüttel (Kreis Dithmarschen) war der Umschlag von Kohle aus fernen Ländern einer der wichtigsten Bestandteile. Aber der fossile Brennstoff wird einfach immer unbedeutender im Energiemix. Jetzt setzen die Betreiber von Brunsbüttel Ports immer mehr auf den Umschlag von Recycling-Stoffen. Zum Beispiel Asphalt-Fräsgut aus dem Sanierungsschub im Straßenbau. Davon fällt nämlich immer mehr an. Ein Wachstumsmarkt also. Der Hafen ist vor wenigen Jahren mit 20.000 Tonnen Asphalt-Fräsgut pro Jahr eingestiegen. Ab diesem Jahr dürfen bis zu 250.000 Tonnen umgeschlagen werden - das zehnfache also. Bundesweit fallen nach Angaben des Umweltministeriums sogar drei Millionen Tonnen an. Dabei ist der Stoff nicht ganz ohne: Er enthält PAK - Polyaromatisch Kohlenwasserstoffe und ist daher Gefahrgut. Das Ganze lässt sich aber laut Umweltministerium gut recyceln. Bei der Verwertung entstehen aus dem Material Wärme, Strom, Kies, Sand, Zement und Gips sowie Mineralstoffe. Die erleben in der Baustoffindustrie hohe Nachfrage. Aus dem Asphalt wird nach dem Recycling Sand, Kies und Gips. So werden aus klimaschädlichem Baustoff recycelte und wertvolle neue Stoffe für die Bauindustrie. • Wie Pflegespringer im Krankenhaus-Alltag helfen können Pflegekräfte sind Mangelware: Bis 2030 werden bei uns im Land bis zu 30.000 Stellen neu besetzt werden müssen. Das Problem: Nach wie vor gelten Pflegeberufe als unattraktiv - vor allem durch die Schichtarbeit. Denn das Arbeiten in Wechselschichten ist für viele Interessenten nicht möglich. Auch nicht für die Pflegefachkraft Anja Kiesewetter aus Eutin (Kreis Ostholstein). Aber sie arbeitet trotzdem im Krankenhaus St. Elisabeth - und zwar als Pflegespringerin. Bedeutet: Sie wird überall dort eingesetzt, wo Bedarf herrscht. Wie das funktioniert und ob das auch in anderen Pflegeeinrichtungen umsetzbar wäre: Wir haben Anja Kiesewetter einen Tag lang begleitet. Ob Politik oder Wirtschaft, Umwelt oder Kultur - jeden Abend von 19.30 bis 20.00 Uhr erfahren Sie, was sich am Tage in der Region zwischen Nord- und Ostsee ereignet hat.
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