Kult-Komödie rund um eine Katastrophenfeier
Komödie
Der Partyschreck
Spielfilm
USA 1968
ab 6
95 Min. (99 Min.)
Stereo
Originaltitel: The Party
Der Komparse Bakshi stolpert von einem Missgeschick ins nächste, seine Bemühungen, die Pannen auszubügeln, machen alles noch schlimmer. Er verwandelt eine Party des Studiobosses in das absolute Chaos.
Der indische Komparse Hrundi V. Bakshi löst bei den Dreharbeiten für einen Hollywood Monumentalfilm eine Panne nach der anderen aus. Als er auch noch die komplette Kulisse sprengt, scheint sein Schicksal in der Branche besiegelt. Versehentlich setzt ihn der Studioboss Fred Clutterbuck aber nicht auf die schwarze Liste, sondern schreibt Bakshi auf die Gästeliste und lädt ihn somit zu seiner Party ein. In Clutterbucks luxuriöser, von Wasserkanälen durchfluteter High Tech Villa löst der tollpatschige Bakshi abermals eine Kettenreaktion von Pleiten, Pech und Pannen aus. In seinem redlichen Bemühen, die Missgeschicke auszubügeln, macht er sie nur umso schlimmer. Es beginnt ganz harmlos mit seinem Schuh, den er beim Reinigen in einem der künstlichen Wasserläufe verliert. Doch alsbald verbinden sich Bakshis Tollpatschigkeit auf wundersame Weise mit den Tücken des vollautomatisierten Gebäudes und den Schwächen des Personals. Als Clutterbacks Tochter und ihre Hippie Freunde die Party auch noch mit einem buntbemalten Elefanten stürmen, steigert sich die Kaskade der Katastrophen in ungeähnte Höhen. Empört fordert Bakshi die jungen Leute auf, das heilige Tier abzuwaschen. Kurz darauf versinkt die Villa unter einem gigantischen Schaumteppich. Bakshis unfreiwilliges Vernichtungswerk erreicht seinen Zenit. Nach ihrem gemeinsamen Erfolg mit den „Inspektor Clouseau“ Filmen drehten Blake Edwards und Peter Sellers erneut eine außergewöhnlich raffinierte „Unglücks“ Komödie. Im Stil der Slapstick Klassiker von Laurel & Hardy oder Buster Keaton, mit dem intelligenten Witz der Jacques Tati Filme und mit einem raffiniert lakonischem Erzählrhythmus nahm Edwards die egozentrische und patriarchische Scheinwelt von Hollywood auseinander eine Pointe, die ihm auf Jahre hinaus Schwierigkeiten mit der Filmmetropole bereitete. Bebildert wurde „Der Partyschreck“ von Kameramann Lucien Ballard („Die Rechnung ging nicht auf“, „Nevada Smith“, „The Wild Bunch“) und die Filmmusik komponierte Blake Edwards Haus und Hoffilmkomponist Henry Mancini („Frühstück bei Tiffani“, „Der rosarote Panther“).
Nach dem Erfolg mit der Krimikomödie "Der rosarote Panter" (1964) und Inspektor Clouseau drehten Blake Edwards und sein "Inspektor Clouseau" Peter Sellers erneut eine Chaoskomödie um einen Unglücksraben. Die Komödie wurde seltsamerweise 1968 von Presse und Publikum nicht goutiert. Auch Blake Edwards kann sich diese Reaktion nicht erklären: "Ich weiß selber nicht, worauf das zurückzuführen ist. Aber in jedem Fall ist ,Der Partyschreck" einer meiner persönlichen Favoriten. Wir haben eine herrliche Zeit dabei verbracht und waren wie eine große Familie', sagte er in einem Interview. Heute zählt gerade dieser Film zu den Klassikern des Genres. Zu Peter Sellers:. Sellers wuchs mit dem Showbusiness auf, die Eltern waren Varietékünstler, der Sohn begleitete sie auf ihren Tourneen. Seine ersten eigenen Auftritte als Komiker hatte er während seiner Armeezeit in Indien, schon damals fiel seine grandiose Begabung auf, Stimmen zu imitieren und zu parodieren, auch wenn die "Opfer" seines Talents, seine Vorgesetzten, weniger begeistert waren. Die renommierteste Varietébühne Londons, das 'Windmill Theatre', öffnete dem frisch gebackenen Zivilisten seine Türen.
Diese und 50.000 weitere Sendungen in
Mitwirkende
Peter Sellers
Hrundi V. Bakshi
Claudine Longet
Michele Monet
Marge Champion
Rosalind Dunphy
Steve Franken
Levinson
Fay McKenzie
Alice Clutterbuck
J. Edward McKinley
Produzent Fred Clutterbuck
Buddy Lester
Davey Kane
Gavin MacLeod
C. S. Divot
Denny Miller
"Wyoming Bill" Kelso
Sharron Kimberly
Prinzessin Helena
Natalia Borisova
Ballerina
Jean Carson
Nanny
Al Checco
Bernard Stein
Corinne Cole
Janice Kane
Dick Crockett
Wells
Frances Davis
Maid
Danielle De Metz
Stella D'Angelo
Herbert Ellis
Director
Paul Ferrara
Ronnie Smith
Kathe Green
Molly Clutterbuck
Allen Jung
Cook
James Lanphier
Harry
Stephen Liss
Geoffrey Clutterbuck
Jerry Martin
Bradford
Elianne Nadeau
Wiggy
Tom Quine
Congressman Dunphy
Timothy Scott
Gore Pontoon
Ken Wales
Assistant Director
Carol Wayne
June Warren
Donald R. Frost
Drummer
Helen Kleeb
Secretary
George Winters
Cliff Hanger
Linda Gaye Scott
Starlet
Vin Scully
Himself
Blake Edwards
Regie
Tom Waldman
screenplay
Frank Waldman
screenplay
Lucien Ballard
Kamera
Henry Mancini
Musik
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