WELTjournal +: Varosha - Zyperns Geisterstadt erwacht
Gesellschaft + Soziales
Zyperns einst mondäner Badeort Varosha - jahrzehntelang Symbol der Teilung der Mittelmeerinsel - wurde 2020 überraschend wieder geöffnet. Nach fast 50 Jahren konnten Menschen erstmals wieder jenen Ort betreten, der nach der türkischen Militärintervention von 1974 zur "Geisterstadt" wurde. Das WELTjournal+ zeigt einen faszinierenden Ort, wo die Natur verlassene Orte und Gebäude erobert hat und trifft Eigentümer, die nach wie vor um Entschädigungszahlungen und für ihre Rückkehr kämpfen. Doch wer darf tatsächlich zurück? Was ist aus jenen Häusern, Hotels und Geschäften geworden, die für viele Familien über 50 Jahre lang als verloren galten? Und wie verändert die schrittweise Öffnung des Gebiets das fragile Kräfteverhältnis zwischen der Republik Zypern, Nordzypern und der Türkei? Archivmaterial, persönliche Geschichten und aktuelle Entwicklungen verflechten sich zu einem vielschichtigen Blick auf fünf Jahrzehnte ungelöster Konflikte - und auf einen Ort, der vor einem möglichen Neuanfang steht.
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